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Softair Review: [SPRING] Tokyo Marui H&K MK23 SOCOM |
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| [SPRING] Tokyo Marui H&K MK23 SOCOM |
eingetragen am 02.05.2005 um 04:43 Uhr, erstellt von 4PP3Lw0I
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Hersteller: Tokyo Marui
Modell: H&K MK23 SOCOM (Spring)
Bewertung des Reviews durch andere User: n.A.
Betrachtungen: 6273
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Review Tokyo Marui HK MK23 SOCOM [Spring]
Die Gliederung des Reviews ist unschwer an den fetten Überschriften zu erkennen, meine Angaben sind, sofern nicht anders erwähnt, alles gemessene Werte bzw. so objektiv wie möglich angegebene Eigenschaften, ich werde statt Tokyo Marui HK MK23 SOCOM nur MK23 schreiben, weil mir das andere zu lang ist :)
Auf entstehungs- und verwendungstechnische Hintergründe der RS HK MK23 verzichte ich, da die wahrscheinlich keinen Airsoftgamer interessieren sondern eher die Sammler.
Die ASG wurde mir freundlicherweise von cheaptimez zur Verfügung gestellt, zu finden unter
www.cheaptimez.com
Ein Händler von dem ich durchweg positiv beeindruckt bin und den ich auch an dieser Stelle nur wieder empfehlen kann!
TECHNISCHE DATEN :
- Hersteller : Tokyo Marui, Japan
- System : Spring (Federdruck) 6mm BB
- Händler : www.cheaptimez.com
- Preis : 49,9 EUR (ohne Versand) im online Shop beim genannten Händler
- Material : ABS-Kunststoff; Inner Barell und Innereien aus Metall
- Magazinkapazität : 26 BBs
- Länge : 248 mm
- Gewicht : 486 g (mit Magazin)
- HopUp : JA
- Schussleistung (Händlerangabe) : <0,5 Joule
-Schussleistung (geschätzt) : relativ nahe bei 0,5 Joule aber nicht genau
- Maßstab : 1:1
LIEFERUMFANG :
- 1x TM HK MK23 SOCOM
- 1x Magazin HK MK23 SOCOM
- 1x Tokyo Marui Produktkatalog 2000-2001 (Japanisch)
- 1x Manual HK MK23 SOCOM (Japanisch)
- 1x HopUp Bedienhinweise (Japanisch)
- 1x Feedback Schein (Japanisch)
- 1x Garantiekarte (Japanisch)
- 1x Warnhinweise (Japanisch)
- 5x Tokyo Marui Shooting Target (Zielscheiben)
- 170 x Marui 0,25g 6mm BB
Lieferumfang:
VERPACKUNG :
Die MK23 ist mit dem Marui-typischen Verpackungssystem verpackt. D.h. Styroporkarton, in dem die ASG und das Mag in gepressten Mulden gut verstaut sind.
In der Mündung der ASG war eine rote Schutzversiegelung und am Abzug das HopUp Schildchen.
Darauf liegen dann sämtliche Schriftstücke in einer Folientüte verpackt und abgeschlossen wird das ganze mit einem grauen Deckel, der die Typenbezeichnung und andere Angaben
(auf Japanisch) trägt. Die Verpackung ist Top, auch die Verpackung des Kartons im Karton des Händlers war Top, gepolstert und gut verschlossen.
Einziges Manko an der Verpackung: die Schriftstücke sind alle auf japanisch, d.h. man sollte sich so einigermaßen auskennen mit der Funktionsweise, aber die erklär ich ja jetzt.
Auf den folgenden Bildern ist die ASG zu erkennen.
VERARBEITUNG und MERKMALE
Generell :
Die ASG ist solide verarbeitet, wie schon erwähnt aus ABS Kunststoff, was man auch spätestens nach dem zweiten Blick erkennt. Daher ist sie für Sammler nur bedingt geeignet. Auch der Realismus leidet ein klein wenig unter dem Kunststoff. Durch die Konzeption der RS als Primärwaffe ist die MK relativ groß geraten, was zu einem guten Handling beiträgt.
Knarzen tut bei normaler Handhabung nichts, und man merkt nur ganz wenig, dass man eine Kunststoffasg in der Hand hat. Das Gewicht ist mit fast 500g absolut in Ordnung (für Marui sogar sehr viel) und bessert die Handhabung wieder auf.
Schrauben wurden so gut wie keine verwendet, die ASG wird, wie üblich, mit eingepressten Stiften zusammengehalten.
Ein weiteres Feature der MK, das sicherlich auch für die guten Schussleistungen verantwortlich ist, ist der Lauf aus Messing, ein Material, dass in dieser Klasse sehr selten verwendet wird.
Die ASG hat als Sicherungshebel den Hebel, der normalerweise dem Schlittenfang dient und Entspannhebel und Sicherungshebel der RS sind nur als Attrappen vorhanden, was aber optisch nicht stört.
Gezielt wird pistolentypisch mit Kimme und Korn.
Das Magazin kann schnell, einfach und ohne jegliche Verklemmung eingeführt werden, es hält sofort und perfekt.
Das Hülsenauswurffenster öffnet sich beim Zurückziehen des Schlittens und ist im normalen Zustand abgedeckt und mir Markings versehen (siehe Bild)
Ein weiteres sehr schönes Merkmal ist der Hahn der Pistole, der sich wunderbar mit jedem Schuss mitbewegt, einzeln gespannt werden kann und im durchgeladenen Zustand automatisch mitgespannt wird.
Mit Spannen des Hahns bewegt sich dann auch realistisch der Abzug nach hinten, sodass man schneller Abziehen kann.
Vorne auf der Pistole befindet sich am charakteristischen ca. 1cm abstehenden Laufende ein Gewinde für eine Schalldämpferattrappe. Des Weiteren befindet sich vor dem Abzug im Fingerschutz noch ein weiteres Gewinde etwa für Taktisches Licht u.Ä. aber dazu später.
Was fehlt ist leider der Schlittenfang und etwas stabilerer Kunststoff, beide würde die Verarbeitung dieser ASG noch weiter aufwerten.
Auswurffenster:
Hahn:
Markings :
Es befinden sich Marui typisch alle RS Markings auf der MK23 (siehe Bilder), wofür es wieder Pluspunkte gibt. Einziger kleiner Unterschied zum Original: auf der rechten Seite über dem Griffstück steht nicht Heckler&Koch Made in Germany sondern das entsprechende Gegenstück (Tokyo Marui Co. Ltd Made in Japan)
Mit einem "F" ist die ASG logischerweise nicht gekennzeichnet, da sie dieses nach Gesetzeslage nicht tragen muss.
Markings:
Magazin :
Das Magazin ist ein großer Pluspunkt für die ASG. Es ist sehr gut verarbeitet, trägt auch die original Kalibermarkings und ist mit 140g erfreulich schwer.
Magazin:
FUNKTION :
Durchladen :
Das Durchladen der ASG erfolgt durch Zurückziehen des Schlittens. Der Schlitten muss relativ lange 5,2cm zurückgezogen werden, ist aber durch die Länge der ASG und die Form sehr ergonomisch.
Das Zurückziehen erfolgt in 2 "Stufen". Erst wird der Schlitten ohne großen Widerstand ca. 2cm gezogen, dann erst greift er in den Federspanner und der Widerstand wird stark erhöht, bis schließlich durch einen leichten Widerstand am Ende die Waffe gespannt ist.
Wenn man das zelebrierend langsam vollzieht, ist recht viel Kraft nötig, die dem Material vielleicht auf Dauer Schaden könnte. Wenn man aber normal oder noch besser schnell den Schlitten zieht ergibt sich ein schöner, voller Durchladesound, der gefällt.
Durch den ergonomischen Schlitten erreicht man eine gute Schussfolge (ca. 1,5 Schuss/Sekunde).
Film
zum Repetieren
Magazin :
Das Magazin wird über den originalen Releasehebel, den man beidseitig erreicht, aus der Waffe geführt. Der Hebel funktioniert sehr gut und ist stabil und beim Entnehmen des Magazins fallen keine Kugeln raus, sodass jeder Zeit und so oft wie gewünscht der "Kugelstand" überprüft werden kann.
Geladen wird das Mag durch Eindrücken der Kugeln in eine Öffnung oben am Magazin. Die Feder kann nicht am Ende eingespannt werden, beladen mit Schnelllader ist daher nicht möglich, auch kann man die BBs nur einzeln und umständlich mit dem
Fingernagel wieder heraus bekommen. Es fasst insgesamt 26 BBs. Außer dem umständlichen Entfernen der BBs hat die Funktion des Magazins für mich persönlich aber keine Mankos, da mich das einzelne Laden nicht stört, wer unbedingt mehr als 26 Kugeln braucht, der benutzt ein E-Mag aber dazu später.
Visierung :
Wie schon erwähnt besitzt die MK23 die pistolenübliche Visierung über Kimme und Korn, die beide relativ stark ausgeprägt sind, d.h. sehr gut erkennbar und besser fürs Flüchtigkeitsschiessen geeignet.
Verstellbar ist das Visier nicht, was ich aber bei einer Pistole, bei der man sowieso nicht so präzise wie bei einer Langwaffe zielen kann, nicht als Negativpunkt auffasse.
Sicherung :
Die MK23 kann den Abzug über den Hebel, der bei der RS für den Schlittenfang benutzt wird, von der linken Seite sichern. Der Hebel wird dazu unter relativ großem Kraftaufwand entweder nach oben (gesichert) oder nach unten (freigegeben) gedrückt und rastet jeweils laut hörbar ein. Der Hebel kann sich unter keinen Umständen von alleine verschieben, was ein weiterer Pluspunkt für die MK23 ist.
Durch die flache Form und die Lage kann er nur von der zweiten Hand (die nicht am Abzug ist) betätigt werden.
SCHUSSTEST :
Generell :
Ich bitte wieder das, was ich in meinem TM MP5 Review geschrieben habe zu beachten. Der Einschlag der Kugeln hängt meines Erachtens viel mehr von Visiereinstellung (in diesem Fall nicht zutreffend) und vor allem vom Schützenkönnen ab, als von der Eigenpräzision der ASG.
Ich werde natürlich trotzdem eine Zielscheibe einscannen, im Großen und Ganzen aber wieder probieren Eindrücke vom Schiessen verbal zu vermitteln.
Es wird zwei unterschiedliche Schusstests geben, einen auf 4,5m im Zimmer und den zweiten auf einen Menschen, soweit, wie die MK ihn mit normalem Zielen noch trifft.
Der Leerschuss lässt sich akustisch nur wenig von dem mit Geschoss unterscheiden.
Auch die Durchschlagskraft habe ich getestet und zwar mit AOL CDs. Die MK schafft ohne Probleme das Splittern einer AOL CD, 2 CDs schafft sie nicht ganz. Für eine Springpistole ist das schon sehr gut!
1. Zimmerschusstest
Ich habe mit Auflage auf die erwähnten 4,5m Entfernung auf eines der beiliegenden Shooting Targets geschossen, gut gezielt und vorher etwas geübt.
Verwendete Munition waren beiliegende Tokyo Marui 6mm 0,25g BBs. Die Ergebnisse seht ihr hier. Durch die Pistolenvisierung kann man nicht so richtig präzise schießen (mit meinem Schützenkönnen), in der MK23 steckt jedenfalls definitiv viel mehr, das habe ich bei meinem zweiten Schusstest stark gemerkt. Mit einem Red Dot würde man da sicher mehr errichen.
Zielscheibe:
2. Außentest
Nur ein Wort, Wahnsinn!
Diese ASG schießt nachgewiesenermaßen besser als mein KSG XM177E2. Sie ist zwar schwächer (Durchschlagskraft), aber die Reichweite und Präzision ist durch das unübertreffbare Marui HopUp für eine Airsoftgun wirklich Wahnsinn!
Ich treffe mit dieser ASG auf 35m problemlos einen Menschen, ab 40m muss man dann gut zielen und erst nach sagenhaften ca. 50m liegt die Kugel am Boden. Die Gefechtsweite schätze ich, und zwar nur wegen der Geschwindigkeit der BBs, auf ca. 30m, wer richtig vorhalten kann, kann auf die besagten 35-45m im Skirm punkten.
Auch wenn alle Werte in meinem Review -wie bereits eingangs erwähnt- gemessen bzw. gezählt sind und nicht geschätzt möchte ich angesichts dieser Angaben noch mal wiederholen: Ich habe diese Zahlen gemessen und kann versichern, dass sie stimmen!
EINSATZ BEIM SKIRM :
Wie auch die echte MK23, die für den Einsatz als Primärwaffe konzipiert ist, kann ich die Softairvariante durchaus als Primärwaffe empfehlen. Ihre sagenhafte Reichweite und die für Pistolen typische Handlichkeit und hohe Schussfolge sprechen für sie. Ein weiterer Vorteil im Skirm ist das große Magazin, das praktisch „nicht alle gehen will“. Die deutliche Visierung kommt beim Flüchtigkeitsschießen entgegen und verschafft weitere Pluspunkte. Das von mir anfangs als etwas schwer empfundene Nachladen stellt sich in der Praxis nicht als Problem dar, im Skirm hatte ich keinerlei Probleme mit dem Repetieren.
TUNINGMÖGLICHKEITEN :
Für die MK23 kann bei manchen Händlern ein Ersatzmagazin dazugekauft werden, was ich aber aufgrund der hohen Magazinkapazität nicht für nötig erachte.
Des Weiteren kann auf die ASG am erwähnten Laufende eine Schalldämpferattrappe geschraubt werden. Über das Gewinde im Bügel um den Abzug und die Schiene unter dem Laufende kann außerdem ein eigens für diese ASG konzipiertes sog. LAM montiert werden.
Dabei handelt es sich um eine Art Laserzieleinheit, die in Deutschland nicht erhältlich ist. Wen es interessiert, der kann sich hier die ASG mit den erwähnten Zubehörteilen anschauen.
Tuned:
FAZIT :
Ich kann der Tokyo Marui MK23 SOCOM nach dem Test nur ein dickes Lob aussprechen!
Mit den wirklich wahnsinnigen Schussleistungen und der für Pistolen typischen Handlichkeit und hohen Schussfolge verbindet sie die Vorteile von Langwaffen und Pistolen gekonnt und wird zu einer gefährlichen Primärwaffe und gleichzeitig wohl zu einer der besten Spring Pistolen auf dem Markt.
In Anbetracht des Preises von nur 49,90 kann ich die MK eigentlich für alle Airsoftgamer (je nach Anspruch als Primär- oder Sekundärwaffe) empfehlen!
© 2k5 4PP3Lw0I |
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