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Softair Review: [SAEG] TM M14 |
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| [SAEG] TM M14 | Kommentare zu diesem Review im Forum |
eingetragen am 03.03.2006 um 22:51 Uhr, erstellt von Albus
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Hersteller: Tokyo Marui
Modell: M14
Bewertung des Reviews durch andere User: 4.23 
Betrachtungen: 11610
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Nachdem sich hier noch kein Review zum M14 von TM findet, will ich mal nicht so sein. :wink: Aber seid bitte nachsichtig, ist mein erstes Review überhaupt!
Tokyo Marui M14
Technische Daten:
Hersteller: Tokyo Marui
Bezeichnung: M14
System: sAEG
Gearbox: Version 7
Motor: EG700
Kaliber: 6 mm BB (was sonst)
Länge ges.: 1130 mm
Lauflänge: ca. 500 mm
Gewicht: ca. 3500 g
Beschreibung
Nach langer Wartezeit ist es endlich soweit: Das M14 von TM ist auf dem deutschen Markt zu haben! Da ich bereits seit Frühling auf diese Schönheit warte, war für mich klar was es dieses Jahr zu Weihnachten gibt :mrgreen:
Also mal fix dem Herrn Teutenberg die 458 €uronen überwiesen, der einzige andere deutsche Händler, der die Gun bereits führt, wäre KotZe, wo es zum gleichen Preis verfügbar ist. Nach einer beachtlich kurzen Lieferzeit von 4 Tagen (dafür dass ich am anderen Ende von D-land wohne) war die Gun dann auch bei mir im Hause.
Der erste Eindruck beim Aufreissen des Paketes war: "Oha, was ist denn mit der Schachtel passiert?" Besagte Schachtel hat nämlich v.a. an den Rändern einige Abnützungserscheinungen, ob dies von grober Behandlung beim Verpacken oder so beabsichtigt ist kann ich nicht beurteilen, es gibt dem ganzen allerdings einen etwas "reelleren" Look. Die Schachtel besitzt zwar innen den üblichen Styroporeinsatz, welcher aber ganz marui-untypisch mit einem oliven Stofftuch überspannt ist, was dem Ganzen ein edleres Finish gibt. Eignet sich auch gut für Sammler, um die M14 mitsamt Box in die Vitrine zu stellen :wink:
Im Lieferumfang erhalten sind:
-natürlich die Gun
-1 Magazin
-Ladestab für ca. 70 BBs
-Reinigungsstab
-Beutel mit 100 0,25er BBs
-Bedienungsanleitung (hochinteressant wenn man Japanisch lernen will)
-TM-Katalog
Nun mal zur Waffe selbst. Auf den ersten Eindruck einfach nur: wow. Sämtliche Teile sind in gewohnter Marui-Qualität und -Verarbeitung, soweit ich feststellen konnte sind alle äusseren Teile bis auf Stock und Handguard aus Metall.
Das Holzimitat des Schaftes ist okay, allerdings für meinen Geschmack etwas sehr... glänzend. Da hat TM es früher schon besser gemacht, z.B. bei der Thompson. Trotz einiger Spalte und dem recht komplexen Aussehen ist die M14 sehr stabil, knarzt selbst bei etwas härterem Anpacken nicht, nur das Magazin hat ein ganz leichtes, seitliches Spiel, was man allerdings im Einsatz nicht merken wird. Etwas störend sind die weissen GSG-Markierungen an der rechten Seite.
Der Mündungsfeuerdämpfer ist zur Montage eines Schalldämpfers/Tracers mithilfe eines Rädchens und und eines Inbusschlüssels abschraubbar.
Auch für die Spielkinder unter uns gibts was zu sehen: Der Repetierhebel ist beweglich (leider deshalb auch etwas wackelig) und bewegt beim "Repetieren" eine Verschluss-Attrappe mit, was auch ein authentisches metallisches "Klack-Klack"-Geräusch erzeugt. Der Feuerwahlhebel ist zwar ebenfalls beweglich, aber Dank der sAEG-Regelung besitzt er keine eigentliche Funktion mehr. Dass der Hebel etwas unergonomisch in der Handhabung ist, muss man wohl der Originalwaffe ankreiden...
Die Lochkimme ist zwar aus Plastik, was aber erst bei näherem Hinsehen auffällt. Sie kann wie beim Original höhen- und seitenverstellt werden.
Selbstverständlich hat die Waffe auch ein Hop-up, welches dezent im Magazinschacht vor dem Magazin angebracht wurde. Das hat zur Folge dass vorkommen kann, dass man beim schnellen Magazinwechsel im Gefecht öfer mal mit dem Mag auf das Hop-up-Rädchen haut. Das Magazin selbst ist auch aus Metall, mit einem schwarzen Plastikdeckel obendrauf. Es fasst genau 70 BBs, wovon 3 immer im Mag verbleiben, ausser man schiesst gern über Kopf... :roll:
Info am Rande: G&G Mags, ob Lowcap, Highcap, whatever, passen nicht ins TM M14!
Kommen wir zu einer kleinen Kuriosität: der Akkuschacht. Der Akku (getestet mit Sanyo 8,4 V, 1800 mAh 7-zellig), passt zwar wunderbar in den Schaft aber nicht durch die Blende in der Schaftkappe!
Immerhin ist die Schaftkappe über 2 Schrauben leicht abschraubbar, so dass man den Akku zur Not auch so ein- und ausbauen kann. Das günstigste ist in dem Falle den Akku auch zum Laden und Entladen drin zu lassen. Ein 9,6V Largetype Akku passt ohne Modifikationen am Schaft bereits nicht mehr hinein. Beim Akkukabel ist eh Vorsicht geboten, ein zu starker Ruck daran kann die Pins vom Motor lösen, und die wieder dranzukriegen ist dann doch etwas aufwändig.
Schusstest
Nun zum wichtigsten: der Schusstest.
Schussbedingungen:
-windstill
-Tageslicht
-Munition 0,20g BBs
-nicht aufgelegt
-Zielscheibe: Standard-TM-Scheibe Ø 115 mm
Trefferbild auf 5 m
Trefferbild auf 15 m
Trefferbild auf 25 m
Dass die Schüsse etwas nach rechts unten verziehen mag an meinem nicht eingestellten Visier liegen *g*
Den allseits beliebten AOL-CD-Test hab ich mir mal verkniffen, da ich mit der Knifte aus Versehen schon eine DVD geschrottet hab (hat 1 Lage Pappe, die Vorderseite der DVD-Hülle und die DVD selbst durchschlagen) :cry:
Schaft-Demontage
Da es ja des öfteren mal vorkommen kann, dass man an den Motor oder die Gearbox ran muss, sei es wegen Tunings, Reparatur, whatever, werde ich die Demontage des Schaftes hier mal kurz erläutern.
An Werkzeug braucht man nur: 1 Patrone 7,62mm (Pazifisten können auch einen Metallstab Ø ca. 6 mm nehmen :roll: )
Erster Schritt: Akku und Magazin rausnehmen.
Mit der Patrone hebelt man dann von unten den Abzugsbügel aus (Sicherungshebel muss auf "Feuer" stehen), woraufhin der ganze untere Metallteil herausgenommen werden kann (siehe Bild).
Dann muss das Akkukabel hinten herausgezogen werden, so dass es gestreckt im Schaft liegt. Nicht allzufest ziehen, sonst kann es sich vom Motor lösen!
Als nächster Schritt wird der gesamte obere Teil einfach vorsichtig nach vorne bzw. oben herausgezogen. Nun braucht man nur noch das Akkukabel zwischen Motor und Schaft an der vorhandenen Klemme abklemmen, und voila! Schon hat man sein M14 erfolgreich zweigeteilt.
Noch ein Hinweis: Der Haken der den Abzugsbügel hält (hinten beim Loch für die Patrone) leiert leider recht schnell aus, und muss bei öfterem Zerlegen ab und zu mal leicht nachgebogen werden. :?
Tuningmöglichkeiten
Ich möchte hier einmal unterscheiden zwischen:
-Leistungstuning
Hier gibt es recht wenig zu sagen, erstens da ich nicht der große Crack bin was das Tunen angeht, ich hätte schon Schiss das Ding überhaupt mal aufzuschrauben (erklärt auch warum ich im Review wenig über die Zerlegbarkeit erläutere) :|
Zweitens weil es noch sehr wenig erhältliche Tuningteile, vor allem für die neue Version 7 Gearbox gibt. Derzeit sind in D-land erst einige Kleinteile, z.B. Nozzle oder Springguide, erhältlich. Bastelfans werden sich wohl noch etwas gedulden müssen :wink:
-optisches Tuning
In Sachen optisches Tuning kann man am M14 so einiges machen, so ist z.B. eine Halterung für eine Mountbase bereits vorhanden (ob die originale passt weiss ich nicht, allerdings gibts bei ASH bereits eine ganz nette Auswahl)!
Auch ein Holzschaft wäre natürlich interessant, z.B. von WGC und UMC, welche aber wie üblich relativ teuer sind. Mit etwas Arbeit und handwerklichem Können liesse sich auch ein Originalschaft anbringen.
Und wens interessiert: Man kann ein Originalbajonett anbringen :mrgreen:
Fazit
Wer gerne aus dem M4/G36/MP5-Alltag raus möchte, und einer Waffe mit älterem Design nicht abgeneigt ist, für den ist das TM M14 ein Pflichtkauf! Wer allerdings gleich sofort tunen möchte sollte besser mit dem Kauf noch etwas warten. Eignet sich natürlich auch besonders für Vietnam-Reenactors! :wink: Und die Sache mit dem Akku... naja, nobody is perfect :roll:
Ich möchte das Review abschliessen mit einem Zitat aus einem doch recht bekannten Film:
"Das ist mein Gewehr! Es gibt viele andere, aber dieses hier ist meines!" :mrgreen:
PS: entschuldigt die bescheidene Qualität der Fotos, meine Digicam ist nicht mehr die allerneueste. |
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