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Softair Review: Tokyo Marui Glock 18C AEP |
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| Tokyo Marui Glock 18C AEP |
eingetragen am 15.06.2005 um 22:03 Uhr, erstellt von iron2
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Hersteller: Tokyo Marui
Modell: Glock 18C (AEP)
Bewertung des Reviews durch andere User: 4 
Betrachtungen: 7605
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Tokyo-Marui Glock 18C AEP
Vorwort.
Hallo liebe Freunde des Airsoftsports.
Ich bin 27 und beschäftige mich seit ca. 8 Monaten mit dem Thema Softair. Im Vordergrund stehen für mich Technik, Verarbeitung und die Sammelleidenschaft.
Dies ist mein erstes Review und ich freue mich, dass es die Glock 18C AEP sein
darf, da diese jetzt erst neu auf den deutschen Markt gekommen ist und sich
die Spekulationen hier überschlagen haben.
Refferenzen:
als Refferenzmodelle habe ich folgende genommen um die Glock einigermassen
in die unterschiedlichen Modelreihen einordnen zu können.
- TM Glock 18C EBB mit ca. 0,3 Joule, Full / Semi
- TM Sig 552 Seals mit ca. 0,9 Joule, Semi
- STTI Beretta HW 92F Gas NBB mit ca. 0,5 Joule
- TM Famas F1 mit ca. 0,8 Joule, Semi
- 13 Jahre alte Sig Sauer P226 Spring, ohne Angaben, jedoch deutlich unter
der EBB
leider habe ich keine GBB, was die erhältlich Modelvielfalt beinahe komplettieren würde.
Kauf, Preis, Lieferung:
die AEP wurde am Donnerstag den 09.06.2005 bei Teutenberg-Werl bestellt
Die Lieferung kam am Montag den 13.06.2005 bei mir an. Die Verpackung war großzügig, gut gepolstert und neutral gestaltet. Guter Service von Teutenberg-Werl
wie ich es auch schon vom Kauf der Sig 552 Seals gewohnt war.
Der Preis von 219,00 € ist wie in vielen Foren diskutiert unverhältnissmäßig hoch.
Lieferumfang:
Im Lieferumfang enthalten sind:
- Glock 18C AEP
- Bedienungsanleitung
- Akku 7.2 V 300 MaH
- Ladegerät 110 V amerikanischer Stecker
- Tokyo-Marui Katalog
- Sicherheitshinweise
- Zielscheiben Din A5
- separat ein Wandler 220 V auf 110 V damit das Akkuladegerät hier funkioniert
Verarbeitung:
Die AEP ist maruitypisch sehr gut verarbeitet. Schlitten, die beiden Bodyhälften, Abzug, etc bestehen aus Plastik. Der Schlitten ist innen mit Metall beschwert. Die Innereien, hauptsächlich die neu gestaltete Gearbox sind aus Metall, wodurch auch das Gewicht von knapp 800 Gramm zustande kommt. Schön zu sehen ist in diesem Fall wie sehr das Plastik des Schlittens vom Aussehen her an Metall heran kommt.
Das 30 BB fassende Magazin ist ebenso aus Metall.
Handling:
Die Glock liegt mit eingelegtem Akku sehr gut ausbalanciert in der Hand. Kimme und Korn haben eine weiße Markierung, was eine schnelle Zielerfassung erleichtert. (wird in den nächsten Wochen durch ein Freedom Sight von Dentrinity ersetzt.
Der Abzug „hakt“ beim ersten Mal wenn er nach dem Entsichern betätigt wird leicht.
Mit dem rechten Zeigefinger kommt man bequem an die Glocktypische Sicherung am Body oberhalb des Abzugs heran. Mit dem Daumen kann man den Hebel, links am Ende des Schlittens einfach von Semi auf Full-Auto wechseln.
Damit liegen alle „Bedienelemente“ der Glock funktional gut angeordnet.
Das Gewicht ist sehr angenehm und die Glock fühlt sich trotz des Plastiks gut in der Hand an.
Markings:
Wie erwartet wurden die Glock Logos dermassen verunstaltet, daß diese nur noch mit viel Fantasie zu erkennen sind.
Desweiteren ist die Seriennummer EHG703 einmal unter und auf dem Hülsenauswurf sowie unten an der Glock in Metall eingraviert zu finden.
Auf dem Schlitten links steht " 18C Austria" ; ebenso ist das Kaliber 9x19 vermerkt.
Leistung:
Einer der spannensten Punkte ist die Leistung. Die Hestellerangabe liegt unter 0,5 Joule, verschiedenen Berichten aus dem Internet ca. bei 0,49 Joule.
Ich versuche dieses mal ein den Vergleich zur Sig 552 zu stellen, und zwar anhand von einem praktischen Versuch.
Dazu habe ich ein Din A3 großes Blatt Papier in gemessenen 35 m Entfernung vor einen offenen Karton geklebt.
Mit beiden Softairs, der Sig 552 und der Glock 18C war es möglich, nach 1-2 Probeschüssen dieses zu treffen.
Man merkt jedoch, daß die Kugel der Glock mit weniger Druck und damit mit weniger Geschwindigkeit fliegt.
Die Flugbahn mit 0,25 BBs und eingestelltem (sehr gutem) Hop-Up ist bei der Glock allerdings sehr stabil.
Ein Unterschied zur Schussleistung zur STTI Beretta NBB lies sich nicht feststellen (subjektives Empfinden meinerseits, Messungen mit Geräten
nicht möglich).
Den Schusstest hab ich in geschlossenen Räumen auf gemessene 7 Meter mit 0,25 BBs durchgeführt.
5 Schuss Semi
5 Schuss Full-Auto
Beeindruckend ist die Leistung, die Genauigkeit und die RoF beim Full-Auto-Modus.
Fazit:
Super, die Glock 18C ist ein idealer Begleiter für CQB. Das Feeling, das Handling, der F/A Modus machen einfach Spaß.
Sauber verarbeitete Technik auf kleinstem Raum. Das Wechseln des Akkus dauert keine 10 Sekunden, nur das Befüllen des Magazins
nimmt viel Zeit in Anspruch.
Dafür kostet ein Ersatzakku bei Airsofthardware gerade mal 20,-€ und ein Ersatz-Mag ist für 12,50€ zu haben.
Was dringend von Nöten wäre, ist das 100er Mag welches im Ausland bereits erhältlich ist.
Auch der hohe Preis trübt die Freude etwas.
Insgesamt denke und hoffe ich, daß sich diese neue Art Softair, die AEP im Airsoftsport etablieren wird. Eine Ideale Ergänzung im CQB Bereich.
MfG Iron II |
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