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Softair Review: [AEG] TM AK47


[AEG] TM AK47Kommentare zu diesem Review im Forum
eingetragen am 03.03.2006 um 23:59 Uhr, erstellt von Ch1ll0r

Hersteller: Tokyo Marui
Modell: AK47

Bewertung des Reviews durch andere User:   
Betrachtungen: 5644

Tokyo Marui Abtomat Ka?awh?koba 47

Länge: 870mm
Gewicht mit Akku: 2900g
Lauflänge: 455mm
Kaliber: 6mm
Schussgeschwindigkeit: 90m/sec
RoF: 750-850 Kugeln/Minute
(Herstellerangaben)

Realsteel Ak47

Länge: 870mm
Gewicht: 3900g
Lauflänge: 416mm
Magazinkapazität: 30 Schuss
Kaliber: 7.62mm x 39
Schussgeschwindigkeit: 710m/sec
RoF: 600 Kugeln/Minute

Review Tokyo Marui Ak47

Vorwort

Die Ak47 war meine erste Aeg, ich habe aber schon mit anderen Aegs Erfahrungen gesammelt. Ich habe sie gebraucht gekauft, sie war aber noch in einem guten Zustand.
Da dies mein erstes Review ist, erwartet bitte nicht allzu viel!

Erster Eindruck

Ich habe den etwas großen Karton geöffnet und dachte, die Ak sei riesengroß. Als ich sie aus der Verpackung geholt habe viel mir auf, dass sie zwar kleiner ist, als ich sie mir vorgestellt hatte, aber sie war dennoch recht schwer. Also Akku rein, Magazin vollgemacht und erst mal geschossen. Wow, ziemlich hohe RoF! Im Semi-Modus war sie sehr genau, doch dazu später mehr.

Markings & Aussehen

Die Ak ist weitgehend originalgetreu nachgebildet. Auf der rechten Seite des Bodys steht: Made in Japan. Tokyo Marui Co.Ltd. Jedoch ziemlich klein, und (für mich) nicht störend. Am recht großen Fireselector sind kyrillische Schriftzeichen zu finden: AB für Voll-Automatik (Fireselector steht in der Mitte) und 0A für Semi-Automatik (Fireselector steht ganz unten). Auf der rechten Seite des Bodys steht recht groß: EP 93726M.
Die Holzimitate aus Plastik sind sehr gut gelungen und nicht von echtem Holz zu unterscheiden, solange man sie nicht anfasst. Unter dem Lauf ist noch ein Fake Cleaningrod zu finden. Dieses kann man zwar abnehmen, hat aber keine Funktion, da es leider zu dick ist für den 6mm Lauf der Airsoftvariante.

Verarbeitung

Die AK47 ist eine sehr gut verarbeitete Aeg. Aus Plastik sind: Foregrip, Stock, Griffstück und Body. Sonst ist wirklich ALLES aus Metall! Die Ak knarzt und klappert nicht, sie wirkt fast wie aus einem Guss. Der Nachladehebel macht einen recht stabilen Eindruck und er wackelt auch kaum, im Gegensatz zum G3 und Mp5 Ladehebel, die sehr zerbrechlich wirken. Zieht man den Hebel zurück, findet man das einstellbare Hop-Up.
Die Magazine der Ak47 sehen sehr gut aus und machen auch keine Probleme. Anfangs ist der Magazinwechsel gewöhnungsbedürftig, da das Magazin zuerst mit dem vorderen Teil eingehakt werden muss und dann nach hinten eingerastet wird. Allerdings macht das Magazin auch im randvollen Zustand keine Probleme, wie es bei der Mp5 Reihe üblich ist. Das Ak LowCap fasst 70 Schuss, das Standart HighCap 600 und das Beta Spetznaz HighCap, welches kürzer ist als die normalen Ak Magazine, fasst 190 Schuss.

Performance

Dank des langen Laufes ist die Ak47 sehr präzise. Auf 30 Meter trifft man problemlos noch eine stehende Person. Im Vollautomatik-Modus ist sie nicht sehr präzise (wie alle anderen Aegs auch), aber dafür ist die RoF sehr hoch für eine ungetunte Aeg. Mit dem Large Type Akku, der in den Stock geschoben wird, kann man mit der Ak recht lange spielen, bis man den Akku wechseln muss. Mit dem Mitgelieferten Front Sight Adjustment Tool kann man das Korn in der Höhe verstellen. Allerdings sollte man es nicht zu hoch einstellen, da es dann rausfallen kann. Auf der Kimme, die auch in der Höhe verstellbar ist, finden sich Zahlen von 1 bis 8, die bei der Realsteel Kalashnikow die Entfernung zum Ziel in 100 Meter darstellen. Für die Airsoft hat das leider keinen wirklichen Nutzen.
Da die Ak47 doch recht groß ist (im Vergleich zu Mp5 oder G36c), ist sie nicht für den Häuserkampf zu empfehlen. Sie ist eine reine Woodland-Waffe. Das Gewicht der Waffe ist nahezu perfekt ausbalanciert.



Tuning & Upgrades

Dank der Version 3 Gearbox steht einem Tuning bis zu einer 120er Feder ohne Internal-Tausch nichts im Wege. Für höhere Tunings empfiehlt es sich, die ganzen Internals gegen Guarder oder Systema Teile zu tauschen. Der verbaute Eg-700 Motor lässt sich gegen einen Eg-1000 oder Eg-1300 Motor tauschen.
Neben diversen Conversion Kits von Guarder (RPK, Dragunov und Ak103), gibt es eine Mountbase für die Ak47, ein RIS System und Echtholz Griffschalen.

Fazit

Die Tokyo Marui Ak47 ist eine sehr gute Aeg, denn sie ist robust und hat eine gute Performance.

Pro

+Viele Metallteile, kaum Plastik
+Hohe RoF
+Hohe Reichweite und Präzision
+600 Schuss HighCaps
+Gute Holzimitate

Kontra

-Groß
-Schwer
-Lange Magazine
-Eg-700 Motor

© by Ch1ll0r
 

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