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Softair Review: [AEG] ICS M4A1


[AEG] ICS M4A1Kommentare zu diesem Review im Forum
eingetragen am 04.03.2006 um 00:31 Uhr, erstellt von 4ndi

Hersteller: ICS
Modell: M4A1

Bewertung des Reviews durch andere User: 3.60   
Betrachtungen: 13402

Review ICS M4A1


Vorwort:
Dies ist mein erstes Review und hoffe es gefällt trotzdem! Ich werde soweit es geht alle Bauteile in Deutsch schreiben (benutze die Begriffe aus der Anleitung) da manch einer der mit Airsoft anfängt, mit den englischen Begriff noch nix anfangen kann (kenne selber noch nicht alle Teile mit englischen Namen).
Da ich mir in den Kopf gesetzt habe einen amerikanischen Standard Infanteristen nachzustellen musste mein g36 einem M4 weichen. Nur von welchem Hersteller? TM (Tokyo Marui) schied für mich aus da ich in fast jedem Review das Problem mit dem Barrel Wobble (das der Lauf nach einiger Zeit anfängt zu wackeln) gelesen hatte. Meist konnte man dieses Problem langfristig nur mit einem Metallbody und/oder einem One Piece Lauf (also ein Lauf aus einem Stück, nicht wie standardmäßig ein Lauf aus ca.3 Teilen) beseitigen was die kosten wieder in die Höhe schnellen lässt. Die TM Innereien (zumindest die Gears) sind nicht für stärkere Tunings gedacht somit wäre hier ein Austausch gegen Stahlgears auch nötig was wieder mit ca. 45€ zu buche schlägt. Ca (Classic Army) schied für mich auch aus da 1. der schlechte Ruf (auch wenn er teils unbegründet sein mag aber von nix kommt nix), 2. der Mangel an Reviews und 3. der Preis abschreckte. Blieb also nur noch ICS (I Chih Shivan Enterprise) übrig. ICS hatte standardmäßig (genauso wie CA) einen Metallbody und einen Neuentwickelten Lauf (laut Internetshops) verbaut was das Problem mit dem Barrel Wobble schon mal beseitigte. ICS hat wie auch CA standardmäßig weiterhin Stahlgears eingebaut welche man für stärkere Tunings auch benötigt (solche Faktoren sollte man auch beim Kauf einer AEG beachten da dies später die Kosten auch in die Höhe schnellen lassen können und man so was beim Kauf schnell übersieht). Die paar Reviews und die Meinung eines Spielpartners über die ICS M4A1 versprach eine gute AEG und somit Entschloss ich mich für den Kauf der ICS M4A1.
http://www.softairforum.de/images/reviews/m4a1/review214zy.jpg
Ersteindruck:
Die ICS M4A1 wird in einem braunen Karton geliefert auf dem die M4, das Olympic Arms INC. Logo, Herstellerlogo, ein Seal-Team im Einsatz und andere Kleinigkeiten abgebildet sind. Die AEG ist mit Luftpolsterung und Schaumstoff vor Beschädigungen geschützt. Zum Lieferumfang gehört:
ICS M4A1
Gebrauchsanleitung von GSG
ICS M4 HighCap (450 Schuss)
Cleaning Rod
Werkzeug um Korn einstellen zu können
Laufstopfen
Die M4 macht einem sehr Stabilen ersten Eindruck (nicht zuletzt dank des Metallbodys).

Äußeres:
Wie schon oben angesprochen besitzt die M4 einen Metallbody wodurch sie sehr stabil wird. Der Metallbody ist in einem dunklen matten Grau gehalten, was dazu führt das er sich leicht von der Schulterstütze (Stock) und dem vorderen Teil (Lauf, Handschutz, Korn usw.) abhebt da diese aus schwarzem Kunststoff/Metall besteht. Anders wie bei anderen AEG´s muss man hier nicht die Metallteile sondern die Kunsthoffteile suchen! Soweit ich das beurteilen kann bestehen lediglich die 2 Griffschalen, der Griff und die verstellbare Schulterstütze (6 Positionen) aus Kunststoff und der Rest aus Metall! Die ICS M4A1 besitz 3 Punkte um einen Tragegurt (Sling) festmachen zu können. Einmal wie sicherlich bekannt am Korn, dann direkt an der Schulterstütze und noch mal „unterhalb“ der Schulstütze! Fangen wir mal vorne am Feuerdämpfer (Flashhider) an und enden hinten an der Schulterstütze (Stock).

Der Feuerdämpfer (Falshhider) ist der Standard-FH der M4.Der Außenlauf (Outer Barrel)ist laut Herstellerangaben längenverstellbar was ich aber noch nicht getestet habe! Der vordere Riemenbügel (Slinghalterung) ist gummiert welche sich aber nach ein paar Spielen relativ schnell löst, was unschön aussieht und habe deswegen die Gummierung komplett entfernt. Die Griffschalen bestehen wie schon gesagt aus mattem schwarzem Kunststoff und lassen sich durch zurückziehen des Halteringes entnehmen. Im Handschutz kann man einen 9,6V 1700 maH Twin-Type Akku unterbringen (getestet) welcher die Spielzeit erheblich erhöht. Der Akku wird über das Kyosho Stecksystem angeschlossen. Wie schon beschrieben ist der Metallbody in einem matten, dunklen Grau gehalten. Der Tragebügel (Carry Handle) lässt sich durch losdrehen von 2 Schrauben (man braucht kein Werkzeug dafür) vom restlichen Body entfernen und legt eine 22mm Schiene frei, auf der man verschiedene Rotpunktvisiere (Reddots), Zielfernrohre (Scopes) usw. befestigen kann. Die Kimme die sich im Tragegriff befindet hat 2 verschiedene „Löcher“ (einmal ein großes welches fürs zielen im Nahkampf und bei schlechter Witterung und ein kleines welches fürs zielen auf Entfernung und bei guter Witterung gedacht ist) die durch umklappen einstellbar sind. Die Kimme ist durch drehen von 2 Schrauben (kann man mit der Hand verstellen, wieder kein Werkzeug nötig) horizontal und vertikal einstellbar. Durch ziehen des Kolbenfanghebels wird der Staubschutzdeckel (Dust Cover) geöffnet und legt dadurch das frei einstellbare HopUp frei. Durch drücken der Schließhilfe (Forward Assist) kann man einen Gearjam lösen sofern ein langer Anti Reversal Latch (ARL) eingebaut ist was bei der ICS M4A1 nicht der Fall ist (der Einbau eines langen ARL geht aber relativ fix und beschreib ich auch noch später). Wie man schon vermuten kann wir durch drücken der Magazinhalterung das Magazin „gelöst“ und es fällt aus dem Magazinschacht. Der Feuerwahlhebel (fire selector) hat bekanntermaßen 3 Stellungen: „Gesichert“, „Einzelschuss“ (Semi) und „Dauerfeuer“ (Full Auto, da FA in Deutschland nicht erlaubt ist kann man auf der Stellung „Dauerfeuer“ auch nur Einzelschüsse machen). Die Schultestütze besteht aus stabilem, mattem, schwarzen Kunststoff und ist in 6 Positionen verstellbar. Im Falle der ICS M4A1 ist die Schulterstütze ein „M4 LE Tactical Stock“. An der Schulterstütze befinden sich zwei Befestigungspunkte für den Tragegurt. Die Schulterstütze wird nicht wie üblich am Springguide sondern am Metallbody befestigt. Das mitgeliefert HighCap von ICS wackelt leider sehr stark im Magazinschacht (0,5-1cm) wodurch der Gesamteindruck leider ein bisschen leidet. Mit MilSim Magazinen hatte ich bisher noch keine Problem in Sachen wackeln im Magazinschacht.

Markings:
Auf dem Lauf (wenn auch schlecht lesbar) steht „C MP 5,56 NATO 1/7“. Der Body ist auf der linken Seite (wenn man die Waffe in der rechten Schulter im Anschlag hält) mit:
CAR-97 M4
CAL 5,56 NATO
MOD.P.C.R DD
2302660
------
OLYMPIC ARMS
OLY, WA USA
http://www.softairforum.de/images/reviews/m4a1/review221gy.jpg
Und auf der rechten Seite:
6mm AEG Trainer
Lic. To Team SD. USA
Manufactured by
ICS Taiwan, R.O.C
---
Umarex Mod.M4A1 Cal. 6mm BB <F>
http://www.softairforum.de/images/reviews/m4a1/review261bt.jpg
versehen!

Innereien:
http://www.softairforum.de/images/reviews/m4a1/track24edit3di.jpg
Die ICS M4A1 besitzt eine 2-geteilte Gearbox, welches Tuning- und Wartungsmaßnahmen sehr erleichtert.
Um die obere Gearbox freizulegen muss man lediglich den Pin 1 (Punkt 1) rausdrücken und die M4 „aufklappen“. Wenn man die untere Gearbox freilegen möchte muss man zusätzlich zum Pin (Punkt 1) noch den Griff (Punkt 2) und die Magazinhalterung (Punkt 3) abschrauben. Um die Gearboxen aufzumachen benötigt man lediglich einen kleinen Kreuzschraubendrehen nicht wie bei anderen Herstellern noch einen Torxschraubendreher (was ich sehr gut durchdacht finde). In der oberen Gearbox befinden sich: Nozzle, Tappet Plate, Cylinder, Cylinderhead, Pistonhead, Piston, Spring und Springguide. Die untere Gearbox enthält: Gears, Laufbuchsen, Switch Assemply, Anti-Reversal Latch, Trigger, und Cut off Lever. Wie weiter oben schon beschrieben besitz die ICS M4A1 keinen langen ARL wodurch sich ein Gearjam nicht auf Knopfdruck lösen lässt. Der Einbau eines langen ARL (bekommt man für ca. 7€ bei Stormtec zu kaufen) dauert aber lediglich 15 Minuten. Man öffnet die untere Gearbox und tauscht den kurzen ARL gegen den langen ARL. Fertig! Durch Einbau eines langen ARL kommt es manchmal aber zu Doppelschüssen. Diesem kann man wieder rum entgehen indem man die Standardfeder am ARL gegen eine aus einem Deepfire oder Systema Federset tauscht. Ob dies stimmt kann ich erst beim nächsten Skirm testen. Die M4 von ICS besitzt standardmäßig schon Stahlgears (auch einzeln bei Stormtec für 45 zu kaufen) welche für stärkere Tunings benötigt werden. Angenehm ist auch das sich an der Selector Plate keine Feder befindet die man leicht verlieren könnte (Feder ist in der Gearbox verbaut).Die AEG wird mit Hilfe eines ICS Turbo 2000 Motors angetrieben. Oft wird gesagt der Motor sei mehr schlecht als recht allerdings kann ich mich bisher noch nicht beklage. Der Motor wird per Kabelschuhe angeschlossen welche bei öfterem knicken leicht brechen können, wofür ICS bauseits bedingt nicht viel für kann. Daher sollte man den Motor nur ausbauen wenn es auch unbedingt nötig ist oder man kauft sich direkt ein paar Kabelschuhe auf Reserve (gibt es bei Conrad, Stormtec oder Airsofthardware). Die Gewinde im Griff in die, die Schrauben der Motorplatte greifen sind leider auch nur aus Plastik weswegen man diese auch nicht öfters wie nötig aufschrauben sollte.

Performance:
Da ich nicht lange mit der Standardwaffe gespielt hab und nur 1 Highcap damit verschossen hab fallen meine Ergebnisse eher mager auf diesem Bereich aus (also mit der Out of the Box Waffe).
Reichweite beträgt ca. 30m und schaffen 260 FPS mit 0,2g (also nicht mehr wie TM). Da sich die AEGs der verschiedenen Hersteller allerdings auch net soviel in Sachen Leistungsunterschied geben, denke ich ist dies zu verkraften.

Upgrademöglichkeiten:

Innereien:
Es können alle gängigen Tuningteile für eine Gearbox Version. 2 verbaut werden. Der Springguide braucht kein Gewinde, da die Schulterstütze nicht wie oben schon beschrieben am Springguide sondern am Body mit Hilfe einer großen Schlitzschraube befestigt wird. Wer einen Tuninglauf verbauen will, benötigt dafür einen 363mm Lauf. Es können alle Long-Type Motoren von ICS, CA, TM und Eagle Force (Hummer) für die M4 verwendet werden.

Äußeres:
Da die M4 beziehungsweise M15 Reihe die meist verbreitete „AEG-Reihe“ ist gibt es dementsprechend auch massig Anbauteile für diese Modelle. Angefangen von Feuerdämpfer bis hin zur Schulterstütze ist praktisch alles austauschbar/modifizierbar.

Bewertung:

Positiv:
-Insgesamt sehr gut verarbeitet
-standardmäßig Metallbody und extra Neuentwickelter Außenlauf um Barrel Wobble zu verhindern
-längenverstellbarer Außenlauf
-Es passt ohne Modifikationen ein 9,6V 1700 maH Twin-Type-Akku
-man braucht für die komplette Waffe inkl. Gearbox(bis auf 2 Schrauben) nur einen kleinen Kreuzschraubendreher
-Fast unendliche Möglichkeiten im Bereich inneres und äußeres Tuning
-Zusätzliche Montageschiene unter dem Tragegriff
-Funktionierender Foward Assisten-Knopf um Gearjams zu lösen (nach Einbau eines langen ARL)
-Für Gearboxen wurde nur eine Sorte Schrauben verwendet
-Stahlgears für stärkere Tuningschritte sind standardmäßig verbaut.
-2 geteilte Gearbox die das Arbeiten an der Gearbox sehr erleichtert/beschleunigt


Negativ:
-Standard Magazin wackelt sehr stark
-Schrauben von Motorplatte greifen nur in Plastikgewinde
-leichter Farbunterschied (nicht gravierend) zwischen Body und Rest.


Fazit:

Wer eine solide M4 haben will ohne später große Probleme mit Barrel Wobble zu bekommen und auch Wert auf einen Metallbody legt dem kann ich diese M4 von ICS nur wärmstens empfehlen. Die Waffe mag in Sachen Anschaffungskosten gegenüber einer M4 von TM teurer sein, dafür bekommt man aber wie schon gesagt ein Metallbody, Außenlauf gegen Barrel Wobble und Stahlgears standardmäßig dabei.

Hoffe euch hat das Review gefallen und hilft euch bei der Kaufentscheidung ein wenig.
 

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