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Softair Review: [SPRING] Maruzen APS Type 96 |
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| [SPRING] Maruzen APS Type 96 |
eingetragen am 04.03.2006 um 02:28 Uhr, erstellt von Riceoon
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Hersteller: Maruzen
Modell: APS Type 96 / G22
Bewertung des Reviews durch andere User: 3.95 
Betrachtungen: 11849
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Review [Bolt-Action] Maruzen APS Type 96 / G22
Wer Infos zur RS Variante benötigt schaut sich einfach auf
www.waffenhq.de oder www.snipercountry.de um.
Daten
Lauflänge: 498mm
Gewicht: 4.600g (inkl. Bipod & ZF)
Länge: 122cm
Stockleistung: 360 FPS
Magazingröße: 30 Schuss
Und noch\'n größeres Bild
Erster Eindruck und Verarbeitung
Als ich das APS 96 zum ersten mal in der Hand hielt, war ich teilweise erstaunt und andererseits doch etwas enttäuscht, da ich das G22 der Bundeswehr schon mal in der Hand hielt (leider nur zum umräumen :? ).
Ich war von der Haptik und dem Gewicht zunächst etwas enttäuscht
(nur 4,6 Kg und man kann das Plastik zu sehr fühlen), jedoch auf den zweiten Blick, auf den Softairbereich bezogen, muss ich sagen, dass ich selten etwas besseres, bzw. „originaleres“ in den Händen hatte. Beim G3 /G36 oder z.B. dem PSG (auch mit Metallbody) sind es Welten zwischen SA und RS Variante, die APS ist etwas treuer Nachgebildet.
Der Kunststoff ist sehr Hochwertig und die Gewichtsverteilung ist entgegen dem Original super ausbalanciert.
Mit Zweibein ist es etwas Frontlastig, aber normalerweise liegt man ja in Aktion.
Alles was nicht zum Body gehört ist aus Metall, ausnahmslos.
Body
Der Body ist zweiteilig (Längsgeteilt) und wird durch 8 Schrauben zusammengehalten,
anders als bei sonstigen SSGs, wie z.B. dem M24 von CA sind alle Schrauben am APS hochwertig und nicht überbeansprucht (Bis auf eine Ausnahme, aber darauf komme ich noch).
Die Magazinaufnahme ist etwas Großzügig ausgefräst, so, dass das Mag etwas spiel hat, was jedoch nur bei einem hohen Tuning Probleme bereitet.
Es sind jeweils beidseitig Sling-Halterungen angebracht um einen Trageriemen zu montieren, was aber asozial aussieht.
Am vorderen Ende befinden sich noch diverse Zweibeinaufnahmen, für ein mitgeliefertes No Name Bipod, für ein Versapod Zweibein, das dem des G22 Nachempfunden ist und für ein Harris Bipod.
Das Mitgelieferte Zweibein (Stufenlos ausziehbar) ist komischerweise nach beiden Richtungen einklappbar, was sich eigentlich ziemlich störend auf das Handling auswirkt, kann man aber schnell mit einem bisschen Improvisationsgabe beseitigen.
Zweibein
Der Schacht ohne Mechanik etc.
Der Griff
Das :f:
Schulterstütze
Die „Butt-Plate“ ist mit verschieden dicken Platten auf jede gewünschte Länge einzustellen, man benötigt dazu jedoch Werkzeug. Das Ende besteht aus exzellentem Hartgummi.
Die Wangenauflage ist stufenlos verstellbar, wozu man Werkzeug benötigt.
Auch wenn man ein High-Mount verwendet, kann man sich die Wangenauflage hoch genug einstellen. Eine High-Mount zu verwenden ist aber nicht gerade zu empfehlen, da das ZF doch so nah wie möglich an der Laufachse sein sollte.
Der Griff ist absolut ergonomisch geformt, jedoch nicht einstellbar, was wie beim PSG-1 doch sehr von Vorteil wäre.
Somit ist der Griff leider nur auf eine Größe optimiert, dafür aber für Links- sowie Rechtsschützen gleichermaßen geeignet.
Da aber der Kammerstengel und der Auswurfschacht (Fake) auf der rechten Seite angesiedelt sind, ist die Waffe für Linksschützen nur beding zu empfehlen.
Im Original ist die Schulterstütze einklappbar, um die Länge von 124cm auf 99 cm zu kürzen.
Die APS besitzt dieses Feature leider nicht.
Der auf den Bildern gezeigte Erddorn ist leider keine Serienausstattung, sondern selbst angefertigt, ist aber keine Große Sache.
Mechaniken, Lauf, Abzug
Wie man schon richtig vermutet, wird der Kammerstengel um 60 Grad angehoben und dann nach hinten gezogen (bis die Feder hörbar einrastet), was bei der Std. Feder kein allzu großes Problem darstellt.
Der Verschluss wird wieder in Ausgangsstellung gebracht (Verriegelt) und die Waffe ist Feuerbereit.
Die Stock Abzugseinheit besitzt eine Sicherung, die nach vorne geschoben werden muss.
Auch der Abzug selbst ist durch eine zusätzliche Sicherung, die nur aufgehoben wird, wenn der Schütze den Finger auf dem Abzug hat.
Am hinteren Teil des Verschlusses befindet sich ein Ladestandsanzeiger, ein kleiner Metallstift, der anzeigt, ob die Feder gespannt ist.
Dieser Stift, der durch ein Loch in der Schraube führt, die als einziges Bindeglied zwischen
Kammerstengel und Zylinder fungiert, ist jedoch durch die hohen Torsionskräfte die durch den Spannmechanismus entstehen nicht sehr lange haltbar.
Auch bei hohen Tuning stufen gilt es als unabdingbar, diese Schraube auszuwechseln.
Wie auf den Bildern zu sehen, ist mit dies erst kürzlich passiert, also nicht an der komischen improvisierten Schraube stören.
Durch ein verstärktes ersatzteil, ist es nicht mehr möglich die Ladestandsanzeige zu benutzen, is aber sowieso überflüssig, und man kann ohne ausreden zu suchen einen Springguide mit Kugellager
der APS 2 Serie benutzen.
Die Laylax Pss96 zero Triggergroup
Kurze Anm.: Der Spring guide Stopper links, ist das einzige Teil, das die Feder daran hindert sich in ihren normzustand zu versetzen.
Da dieses Teil bei hohen Tuningstufen extremen Belastungen ausgesetzt ist, kann es schon mal sein, das es bricht, was bei mir schon vorgekommen ist.
Edelstahlzylinder mit 300 % Feder und sonstigem Zeugs
Der Lauf hat eine Länge von 490mm, das Hop Up ist stufenlos einstellbar,
jedoch von Werk aus überhaupt nicht ausreichend für den gedachten Einsatz.
Abhilfe schafft hier eine PDI Hop Up Unit, die allerdings nur zur Verwendung mit AEG
Läufen bestimmt ist.
Visiereinrichtung
Auf dem Receiver ist eine Weaverschiene angebracht, die das einfache montieren einer Optik ermöglichen soll.
Da durch den Schussbetrieb und der daraus folgenden Erschütterungen und Vibrationen, die Schrauben mit der Zeit locker werden, muss regelmäßig nachgezogen werden.
Die Weaverschiene erlaubt mit einer Low Mount einen Max. Okulardurchmesser von 40mm, was jedoch für den hier geforderten Aufgabenbereich aber völlig ausreicht.
Ich habe mir eine 30-9x 40E ZF von Tasco (Duplex Leuchtabsehen) draufgebrezelt, in Verbindung mit einem Alu Sonnenschutz.
Eine Notvisierung wie beim Original ist nicht Vorhanden.
Magazin
Das Magazin besteht großteils aus Plastik, und einer Ummantelung aus Metall.
Laden is ne blöde Sache, da man jede BB einzeln reindrücken muss.
Ein alter KWC DE Ladestab hilft aber ungemein, da TM oder andere Utensilien nicht passen.
Schusstest
Da ich das APS ja auch als ihrem Sinn entsprechende Waffe nutzen will, kam ich um eine Tuning nicht herum.
Ich entschied mich für eine Konventionelles Federtuning ca. 300%.
Stock:
Will ich jetzt nicht extra wieder zurückrüsten, aber lasst euch gesagt sein, dass die Energie etwas höher liegt, als bei Std. TM AEGs.
Div. Messungen ausm Internet bezeugen die APS auf 360 FPS, was durchaus nicht
übertrieben erscheint, jedoch trotzdem nicht auf größere Distanzen zu gebrauchen ist.
Die höhere Geschossenergie gleicht den kürzeren Lauf dementsprechend aus, das HU ist auf diese Entfernungen zu vernachlässigen.
Die Präzision ist vergleichbar mit dem TM PSG-1, also bloß das PSG Review lesen, denn hier würde fast das gleiche stehen.
Und für Faule:
Messwerte:
Unter 10 Meter schießt man wirklich Loch in Loch, heißt: man trifft ein 1€ Stück wenn man will so oft man will hintereinander.
Auf 20 Meter trifft man immer noch locker einen Tennisball.
Auf 30 Meter hat man, wie gesagt, einen Streu kreis von ca. 10 cm, entspricht also knapp einer CD Hülle.
Bei 40 Meter geht’s dann schon an die Grenze, zu ca. 70% trifft man bei Optimalen Verhältnissen einen Fußball großen Gegenstand.
Getunt:
Eff. Reichweite liegt bei 70-80 Metern (Pappkamerad), Max. Reichweite bei ca. 110-120 Meter
Das Tuning erfordert ein Nachziehen der Schrauben alle 20-30Schuss, da die enormen Erschütterungskräfte alles an der Waffe in Mitleidenschaft ziehen.
Das Magazin muss nach jedem Schuss wieder in den Magschacht geschoben werden, da es ca 2-3mm weit herausrutscht.
Die APS ist getunt keine sehr leise waffe, es gibt zwar spezielle Tricks, wie der Stift im Pistonhead um ein Luftpolster aufzubauen, aber keiner macht die Waffe wirklich leise.
Genauer Schusstest wird nachgereicht.
Upgradetauglichkeit
Die APS 96 ist wohl Leistungsmäßig gesehen eine der wohl wenigen Alternativen zu Gas Sniper Systemen und man kann aus ihr durch pures Federtuning
Max. (mir bekannte) ~750 FPS rausholen.
Nicht umsonst (und auch aufgrund der Tatsache, das es in modifizierter Form die Präzisionswaffe der Deutschen Bundeswehr ist) ist die APS 96 im Springtuningsektor die wohl meistvertretene Waffe in Deutschland.
Bis auf den Body ist fast kein Ersatzteil nicht beim Freundlichen um die Ecke erhältlich.
Na ja, jedenfalls gibt’s bei Stormtec nahezu alles was das Herz begehrt und was man braucht, um aus dem APS eine Ultimative Sniperwaffe zu machen.
Aber man sollte bedenken, dass das reine Federtuning den Kaufpreis der Waffe noch mal verlangt und wenn man sein Schätzchen noch n’ bisschen rausputzen will, steck man halt noch mal den gleichen Betrag rein.
Erwähnt sollte noch sein, dass eine Tuningstufe über 340% den regelmäßigen Austausch von belasteten Teilen wie z.b.: dem Bolt, dem Spring guide Stopper, oder dem Zylinderhead erfordert.
Mal auf die Hauptbaugruppen zerlegt
MfG Riceoon |
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