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Softair Review: M40a1


M40a1
eingetragen am 01.04.2006 um 20:22 Uhr, erstellt von Bodycount_BSK

Hersteller: Tanaka
Modell: M40a1

Bewertung des Reviews durch andere User: 4.27    
Betrachtungen: 20693

Das Tanaka M40a1
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17805fq.jpg
Das ist mein Xtes Review also bitte nehmt keine Rücksicht mehr.
Jegliche mutmaßliche Rechtschreibfehler sind keine, das ist die neue Rechtschreibung!
Nach vielen langen Nächten ist es soweit:
Einführung:
Spätestens nach dem Film Jarhead weiß nun jeder was ein M40a1 ist,
schon vorher wusste ich das ein SSG (Scharfschützengewehr) her musste, die Frage war nur welches.
Zur Auswahl standen
VSR-10
APS-96
CA M24
TANAKA M40a1
Das M40 machte auf Grund der vielen Vorteile und des Preises das Rennen.

Daten ASG:
Gewicht: 2725 Gramm (nur Gewehr)
Gewicht: 3800 Gramm (ca. mit Zweibein und Zielfernrohr)
Länge: 1100 mm
Material: ABS und Metall
Hop-up: Ja
Kaliber: 6mm
Schussleistung V0 = 168,8 M/s mit 0,36g BB´s also ca. 4.4 Joule
Reichweite: max. 150 Meter
Hersteller: Tanaka Works Japan
Preis: 445€

Daten Original:
Gewicht: 4080 Gramm (Nur Gewehr)
Gewicht: 6800 Gramm (Mit Zweibein und Zielfernrohr)
Länge: 1117 mm
Material: MC Millans Fieberglas und Stahl
Hop-up: Häh??
Kalieber: 7,62mm
Schussleistung: VO = ca. 900 M/s
Reichweite: max. 1000 Meter
Hersteller: Remington (Wird aber von versch. Firmen modifiziert)
Preis: ca. 2500$
(Das m40a1 wird schon seit einiger Zeit durch das M40a3 ausgetauscht)

Was ist zu sehen?
Das M40
Ein Strike - Scope 3-9 x 56, beleuchtet
Ein Kings Arms Spring Eject Bipod

Die ersten Fragen bevor man sich das M40 kauft,
Welches ZF montiere ich?
Und Welches Zweibein bzw. warum ein Zweibein?

Zum ZF:
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17474oa.jpg
Wer wert auf Realismus legt sollte erstmal 2500$ zusammenlegen, denn das orig. ZF kostet utopisch viel, es handelst sich dabei um ein Unertel 10x with Mil-Dots and BDC was man Privat nur sehr schwer kriegen sollte da das USMC sich die exklusiven rechte für das ZF gesichert hat, die Zivile Version kostet etwa genauso viel hat aber andere „Markings“.
Wenn man eine Alternative will wird euch das Kings Arms M3 Scope(85€) ans Herz gelegt (bzw. das G&P für 150€) , dies wird im Original von Leupold hergestellt (ca. 900€) und normaler weise auf dem m24 befestigt, aber auf dem m40 geht das auch. Wer es nicht so drauf anlegt kann sich natürlich auch jedes andere Scope montieren.
In diesem Fall ist es das Strike. Es Hat eine stufenlose Vergrößerung von 3-9x und ein sehr großen Okularduchmesser von 56 mm. Es ist außerdem Rot Beleuchtbar (11 Helligkeitsstufen).
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17555ya.jpg
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17587sw.jpg
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17541by.jpg
Man kann es auch Fokussieren nur lassen sich die „Clicks“ leider nur durch abschrauben der Turmkappen mit einem Schraubenzieher einstellen.
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Es wird mit 2 Aufspannbahren Schutzkappen geliefert die durchsichtig sind und auf der Schaftseite Gelb ist, diese wirken leider sehr billig und sollten gegen vernünftige Flip-up Staubschutzkappen getauscht werden.Leider hat es kein Mil-Dot absehen.

Zum Zweibein:
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17237dt.jpg
Auch hier sollte man als Realismusfan wieder das Portmonai weit öffnen, am Original M40a1 wird (wenn ein Zweibein verwendet wird) ein Harriszweibein befestigt, je nach Ausführung kostet das um die 130€.Wer Lieber ein bisschen Spart oder das gesparte in ein Ersatzmagazin (54€) investiert dem sei zum Kings Arms Spring Eject Bipod geraten, das kostet zwar immer noch 70€ ist aber der für den AS Bereich völlig ausreichender und sehr robuster Harrisnachbau. Das Zweibein hat sehr viele Funktionen, so lassen sich die Füße ausziehen, dadurch wird das Zweibein um 7 cm länger, die Füße rasten in der längsten Position ein und lassen sich auf Knopfdruck wieder einfahren, man kann sie aber auch in jeder beliebigen Position per Schraube feststellen.
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17284ov.jpg
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Die Beine sind dank der Federn sehr leicht auszuklappen und die Montage des Zweibeins gestaltet sich als sehr simpel. Ein weiterer Vorteil ist das es feder gelagert ist, d.h. man kann Unebenheiten ausgleichen (man kann diesen Grad der Federbeweglichkeit mit einer Schraube einstellen)
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.Wer kein Zweibein hat oder will sollte als schießunterlage im Gefecht einen Sandsack gefüllt mit Reis oder Styroporkugeln, seine Koppel/Weste oder seinen Rucksack nehmen.
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17379qx.jpg
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17435gc.jpg
Zum Tragegurt:

Eine gute Waffe braucht einen guten gurt, das trifft besonders auf schwerer Modelle zu, da unser M40a1 ja jetzt um die 3,8 kg wiegen sollte ist die Frage was für einer solls dein sein?
Es bieten sich die normalen 3 Punkt gurte an die aber Stillos sind, Guarder und einige andere Hersteller haben nachbauten des Original Slings im Angebot, diese sind aus Braunem oder schwarzen Leder und kosten etwa 30€.

Aber genug von Zubehör kommen wir langsam zur Waffe, genauer, zur Verpackung.
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg16366mo.jpg
Geliefert wird das M40a1 in einem langen Brauen Pappkarton der in großen Buchstaben über den Inhalt aufklärt und auf dem ein sehr schöner USMC Adler abgebildet ist.
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg16385ep.jpg
Die Waffe ist in einen Plastiksack eingepackt und wird durch Schaumstoffeinsetzte in Position gehalten. Neben der Waffe sind im Karton noch ein Loadingtool und eine Munitionsflasche enthalten, die Anleitung fehlte bei mir, ist aber nicht von großer Relevanz da sich das Gewehr von selbst erklärt.

Genug um den heißen Brei geredet, auf zur Verarbeitung
Die Verarbeitung ist allgemein sehr hochwertig. Der Schaft wirkt sehr robust und ist aus massivem ABS, ich finde das er sich sehr realistisch anfühlt und bedeutend besser als der der VSR-10, aber viele empfinden ihn als spielzeughaft und sehr billig verarbeitet, er hat eine gute Griffigkeit und ist gänzlich schwarz,
http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg16708oi.jpg
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am ende des Schaftes ist eine ca. 3 cm dicke Gummikappe die das Anlegen erleichtert und guten grip bietet.
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Aufgrund der rauen Maserung des Schaftes dürfte Farbe sehr gut haften, somit optimale Vorraussetzungen der Waffe einen Tarnanstrich zu verpassen. Der gesamte Rest der Waffe ist aus Metall bzw. Aluminium, dadurch bringt es die Waffe voll bestückt auf 3,8 kg, wobei das Original ohne alles schon 4 kg. Wiegt. Dieser Gewichtsunterschied macht sich im spiel zwar positiv bemerkbar ist aber doch schade.
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Der Verschluss ist sehr gut verarbeitet und wirkt sehr robust, leider hat er nicht annähernd das Gewicht eines „Echten“ 308er Verschlusses eher das einen Kal.22ers.Die Schwarze Lackierung löst sich nach kurzem gebrauch an den Verschleißstellen ab, da hier Metall auf Metall reibt. Der Verschluss verfügt über das „Power Control system“ womit sich die Energie der Waffe von 170 m/s auf 90 m/s regulieren lässt, indem man:
1. Den Verschluss aus der Waffe nimmt
2. Das Rädchen Richtung Nozzel dreht um die Power zu verringern
3. Den Verschluss wieder einsetzt.
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Achtung das System ist anfangs schon auf volle Power eingestellt, mehr kriegt ihr da zum Glück nicht raus. Der Verschluss ist sehr realistisch daher man anhand eines Stiftes auch nachts kontrollieren kann ob die Waffe schussbereit ist oder nicht. Wackeln tut der Verschluss nur in der Hintersten Position, beim Repetieren kann man ihn zwar bis ganz nach hinten ziehen, es reicht aber auch wenn man ihn nur ca.4 cm nach hinten zieht, im spiel von Vorteil.
Das gesamte Systemgehäuse ist wie gesagt aus Metall,
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genau wie die RIS Montage auf dem Verschlussblock, die leider, dadurch dass das Hop-up Einstellrad auf ihr angebracht ist, wenig Variation bei der ZF Montage zulässt. Es ist die für SSG´s übliche Sicherung vorhanden, die nur funktioniert wenn der Verschluss verriegelt ist.
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Der Innenlauf ist ein Standartlauf der ohne den Außenlauf leider sehr stark wackelt, wenn der Außenlauf montiert ist, gibt es kein wackeln, auch sonst wackelt an der Waffe nichts.
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Angenehm ist das die Lackierung nicht sehr kratzerempfindlich ist und auch nicht sonderlich schnell Fingerabdrücke bekommt. Schade ist das man die Waffe nach einem Tag im regen unbedingt auseinander bauen muss da das Wasser am Lauf vorbei in den Schaft läuft, zwar nicht so gravierend aber man sollte es trotzdem wegmachen wenn man in seinem Schaft keine Kalkhöhle will, Kommen wir zum Abzug, der löst klar und sauber aus, das Abzugsgewicht ist äußerst gering und macht so präzises Schießen möglich, direkt vor dem Abzug ist wie beim Original der Mag-catch, wobei das Orig. in internes Magazin hat, d.h. man muss jede Patronen einzeln in das Lager schieben, Tanaka hat das Spieltauglich umgangen indem sie 12 Schuss Magazine herstellen, diese sind komplett aus Metal nur sollte man aufpassen das sich die Bodenplatte dieser nirgends verformt, da sie sonst nicht mehr in den Magazinschacht passen.
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in diesem sitzen sie übrigens sehr fest und ohne Wackeln. Es gibt auch ein 30 Schuss Magazin was aber nicht 50€ sondern 80€ kostet und noch nicht in D erhältlich ist. Wenn man aus den Magazinen das Restgas entlässt, sollte man echt vorsichtig sein, wenn man es zu eilig hat und doll auf das Mag drückt bekommt man einen kärcheratigen Gasstoß aus dem Ventil, also Vorsicht und Finger weg vom Feuer. Eine Gasfüllung reicht für locker 30 schuss wobei die m/s fast konstant bleiben, nach dem 30igsten Schuss lässt aber die Power nach, daher sollte der Spotter leere Magazine wieder befüllen. Um das Magazin zu entfernen muss man den Verschluss nach hinten ziehen und dann den Hebel betätigen, schon fällt das Mag raus. Zu den Markings… na ja auf dem Mars gibt es mehr Wasser, es gibt genau 2 Markings einmal:
Model 700
Manufactured by TANAKA WORKS
Und einmal
ASGK
H150603
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Kommen wir zum Zerlegen der Waffe.
Schritt 1:
Man entnimmt das Magazin
Schritt 2:
Man entnimmt den Verschluss indem man den kleinen Knopf vor dem Abzug gedrückt hält und den Verschluss entriegelt und dann herauszieht.
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Schritt 3:
Man Schraubt die 2 Inbusschrauben mit den beigelegten Inbusschlüsseln heraus.
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Schritt 4:
Man nimmt den Magazinschacht heraus
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Schritt 5:
Man schraubt die Zweibeinaufnahme gegen den Uhrzeigersinn ab.
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Schritt 6:
Man hebt langsam das System aus dem Schaft
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Schritt 7:
Fertig, das Zerlegen des Abzugsmechanismusses ist normalerweise nicht nötig.
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Nun können alle relevanten Teile gereinigt und erneut gefettet- und ggf. schmutz entfernt werden. Wichtig sind dabei: Hammer, Verschluss, Verschlussführung und der Außenlauf der möglichst dreckfrei seien sollte.

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Kommen wir zur Schussleistung, das Monster gibt bei 18 Grad Zimmertemperatur bb´s mit einer Geschwindigkeit von 168,2 m/s ab das sind bei 0,36 Gramm schweren bb´s rund 4 Joule, damit ist nicht zu spaßen ,die bb´s durchschlugen meinen BW Parker auf kurze Entfernung. Auf Grund der Kälte ist ein vernünftiger Schusstest unmöglich und daher mein Flur keine 100 Meter lang ist muss das noch bis zum Sommer warten. Aber aus einem anderen Review geht hervor das man mit diesem Gewehr noch auf 100 Meter gut treffen kann und die max. Reichweite bei 150 Metern liegt(Streukreis ungefähr 100 cm)
Das Hop-up ist anfangs etwas überölt, das legt sich aber nach den ersten 100 Schuss.
Munitionstechnisch sollte man mind. 0,33er verwenden besser 0,36er.
Das Schussgeräusch gleicht dem eines Luftgewehrs, das Repetieren klingt gut, nur fehlt das Geräusch der herausspringenden Hülse, aber man kann ja nicht alles haben.

Nächste Frage, ist die Waffe tunbar?
Ja ist sie, warum auch immer, aber wenn ihr in eurem Team SM Freaks habt, akuft euch für 6€ die G&G Hammerspring, wartet auf einen schönen Sommertag mit 38 Grad im Schatten, bestellt Redgas und ballert ca. 230 m/s schnelle bb´s durch die Gegend, nein lasst das lieber, es gibt auch ein G&G Powerbolt set aber zu dem Kram kann ich nicht viel sagen da die derzeitige Leistung total ausreicht, wer sein M40a1 zu einem M40 umbauen will, der kann bei ASH einen Holzschaft kaufen. Außerdem gibt es noch einen Präzisionslauf aber leider nicht in D, denn der währe die einzige sinnvolle Investition.

Fazit:
Pro:
+ sehr starke Schussleistung
+ sehr schönes feeling
+ sauber verarbeitet

Contra:
- Gas (winter völlig untauglich)
- für Anfänger viel zu stark

Bilderflut
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http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg17950ss.jpg
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http://www.softairforum.de/images/reviews/m40a1/cimg18167jl.jpg
Bei Fragen,Anregungen, Bilderwünschen oder sonst was, sagt es einfach zwinkern
denn bei all den Details geht schnell mal was flöten und nichts ehrt diese aufwendige Arbeit mehr als eine gute Kritik

Erwähnte ich schon das alle Texte und Bilder mein geistiges Eigentum sind und das kopieren,zitieren etc. alles nur mit meiner Genehmigung läuft?
 

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