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Softair Review: TM P90 TR |
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| TM P90 TR |
eingetragen am 02.10.2008 um 11:56 Uhr, erstellt von J.O`Neill
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Hersteller: Tokyo Marui
Modell: P90 TR
Bewertung des Reviews durch andere User: 3.75 
Betrachtungen: 3079
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Review TM P90 TR
Vorwort zum Original:
Die FN P90 ist eine Maschinenpistole der belgischen Firma Fabrique Nationale (FN). Mit ihr sollten
Truppenteile ausgerüstet werden, die nicht direkt an Kampfhandlungen teilnehmen (wie beispielsweise
Techniker, Versorger, Fahrzeug-Besatzungen, Köche und ähnliche. In einer modernen Armee gehört
der weitaus größere Teil der Soldaten zu diesen Kampfunterstützungstruppen). Ein Sturmgewehr als
Bewaffnung wäre für sie zu schwer, zu unhandlich und zu teuer, nicht zuletzt weil diese
Unterstützungstruppen keinen Bedarf für die hohe Feuerkraft einer vollwertigen Langwaffe haben.
Andererseits bieten herkömmliche Maschinenpistolen mit dem üblichen Kaliber 9 mm Luger keine
ausreichende Feuerkraft gegen moderne Schutzwesten. Deshalb entwickelte man die FN P90, die einen
besonders prägnanten Versuch darstellt, die Vorteile einer Maschinenpistole (Handlichkeit, Kosten) mit
einer verhältnismäßig großen Durchschlagskraft zu verbinden, die fast an die eines Sturmgewehres
herankommt.
Hier jetzt das eigentliche Review zur TM P90 TR
Technische Daten:
- Kaliber: 6 mm BB
- System: SAEG (Semiautomatic Electric Gun)
- ABS-Gehäuse mit Metallteilen
- Standardmagazin: 68 Kugeln (enthalten)
- Schalldämpferattrappe aus Metall
- Gewicht: 2.100 g
- Länge: 670 mm / 504 mm
- Einstellbares Hop-Up-System für beste Treffsicherheit
- Antrieb: elektrischer Motorantrieb
- Motor: HI-Power EG 1000
- Akku: 8,4V Mini Type (nicht enthalten)
- Zubehör: Lade- und Putzstock, Kugeln 0,25 g
- Energie: ca. 90 m/s.
- Hersteller: TM
Vorwort:
Warum die TM P90 TR? Das hat mehrere Gründe. Einer davon war, das ich keine Lust mehr hatte,
sperrige Geräte von ASG`s durch die Botanik zu buckeln. Also musste etwas kleines und kompaktes
her, was auch Qualität hat. Eine ICS MP5 stand für mich nicht zur Debatte, diese hatte ich schon und
erschien mir nicht die richtige Wahl für mich zu sein. Und da ich eh der Stargate-Freak bin, entschied
Ich mich für eine P90. Hier kam wieder dazu, das ich aber nicht die reguläre P90 mit integrierten RD
haben wollte. Mir ist das RD zu winzig und lässt sich m.M.n. umständlich anschalten.
Also viel mein Augenmerk auf die TR, die es dann auch wurde.
Verpackung:
Die reguläre P90 kommt in einer Verpackung mit schwarzen Stoff, das ist bei der TR nicht so.
Die TR hat die übliche schlichte Styroporverpackung. Das übliche Bild also.
Die Verpackung fällt etwas größer aus, als die der regulären P90. Grund dafür ist, das bei der TR
der Silencer mit vor der TR liegt.
Aber hier brauch m an nicht näher drauf eingehen, da die Verpackung zweitrangig ist.
Wichtig ist das was in der Verpackung ist.
Lieferumfang:
Geliefert wird die TM P90 TR mit folgendem Zubehör…
Neben der P90 TR , gibt es ein LowCap 68 Schuss, Ladestab, den Silencer mit U.S.Soccom-Aufdruck,
Ein kleines Tütchen mit BB´s, einen Reinigungsstab und einen kleinen Impusschlüssel für die
Montage des Mündungsfeuerdämpfers.
Akku und Ladegerät sind natürlich nicht enthalten und müssen extra erworben werden.
Der Silencer ist auf den Bildern nicht zu sehen. Da ich diesen nicht benötigte, wurde er gleich nach
Ankunft der TR wieder verkauft.
Ersteindruck:
Wie bei allen TM Produkten, lässt die Verarbeitung keine Wünsche offen. Wie wir alle kennen,
wird bei TM überwiegend Plastik verwendet, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Die Metallteile beschränken sich auf Mündungsfeuerdämpfer, Rails und der Durchladehebel (Attrappe).
Die Plastik ist angeraut und fühlt sich gut an, wenn die P90 in der Hand gehalten wird.
Das Magazin (LowCap 68 Schuss), ist aus durchsichtiger Plastik und mit Patronenattrappen versehen,
was die ganze Sache ab rundet und realistiger macht.
Verarbeitung:
Wie schon beim Ersteindruck erwähnt, lässt TM in meinen Augen keine Wünsche offen.
Wenn man das Magazin einlegt, macht es ordentlich “klick” und dann sitzt es auch schon.
Kein wackeln oder ähnliche Macken, wie man es bei anderen ASG`s hat.
Man kann den Upperreciever vom Body nehmen. Dazu muss man lediglich das Magazin entnehmen
und die Verriegelung am Body drücken, schon kann man den Upperreciever nach vorn herausziehen.
Sitzt der Upper im Body, hat der Upper ein minimales Spiel von ca 0,5mm nach vorn oder hinten.
Das ist für mich aber nicht der Rede wert. Es gibt auch sonst keine Mängel oder Fehler.
Einzig und allein knarzt etwas die Abdeckung des Akkufaches, stört mich aber nicht.
Markings:
Die TM P90 TR verfügt über mehrere Markings.
Fangen wir mit dem Upperreciever an. Dort ist folgendes an Markings zu finden.
Linke Seite:
TOKYO MARUI CO., LT. MADE IN JAPAN
Rechte Seite:
P90 cal 5.7x28 und eine Seriennummer FN013827
Am Body ist das zu finden:
MODEL PROJECT 90 Cal 5.7x28 SS90 und die handelsüblichen Importeurmarkings ( F und Importeur).
Markings am Magazin:
MOD. P90 50-ROUND MAGAZINE-2001-RESTRICTED LAW E NFORCEMENT COVERNMENT USE ONLY
Einsetzen des Akkus:
Ein Wort vorweg. Es können nur Minitype verwendet werden. Ein Smalltype passt nicht.
Auch ist mir aufgefallen, das einige Minitype-Typen auch nicht passen.
Wenn man aber dennoch größere Akkus unterbringen will, so muss man zur P90 Battery Box
greifen, das kommt aber für mich nicht in Frage.
Kommen wir also zum einlegen des Akkus. Einfach hinten die Abdeckung abnehmen und schon
sieht man wo der Akku reinkommt. Also Akku einschieben, Stecker zusammen, Kabel ordentlich
verstauen und Deckel zu…fertig.
Falls der Akku leicht klappern sollte, so kann man dies abstellen, einfach etwas Tape um den Akku
wickeln. Dann gibt es kein klappern mehr.
Magazin befüllen:
Zum befüllen der LowCaps nutzt man am besten den mitgelieferten Ladestab, da es sich mit diesem
einfach leichter befüllen lässt. Man kann auch ein handelsübliches Loadingtool nutzen, was aber
teilweise sehr schwer geht. Ein Loadingtool habe ich dennoch immer voll mit BB`s in meiner
Weste verstaut, falls doch mal alle LowCaps leer werden und den Ladestab will man im Spiel
einfach nicht mit umherschleppen.
HopUp:
Das HopUp findet man unten hinter der Abzugseinheit. Da befindet sich eine kleine Klappe zum
aufschieben, diese lässt sich etwas schwer bei mir öffnen. Wenn man diese offen hat, findet man
das Drehrädchen des HopUp vor. Ich persönlich stelle ein HopUp einmal ein und zwar auf eine
bestimmte Gewichtsklasse von BB`s, ich nutze dann immer diese und der Hersteller bleibt auch gleich.
Wenn man ständig andere Arten und Hersteller verwendet, muss man auch jedes Mal das HopUp
neu einstellen, da die BB´s von verschieden Herstellern abweichen. Das gilt auch für die Gewichtsklassen.
Aber das ist ja selbstverständlich, das sich verschiedenes Gewicht und verschiedene Hersteller auf das
HopUp anders auswirken.
Innenleben der P90:
Die GB ist eine Version 6, wo der Motor fest mit der GB verbunden ist. Als Motor wurde ein
EG 1000L verwendet, der nach meiner Ansicht nach perfekt läuft. Leider wurden wie es bei
TM üblich ist, Plastiklaufbuchsen verbaut. Lässt man die P90 auf Standart laufen, so kann man alles
beim alten belassen. Wer jedoch Umbauten vornehmen will, sollte nicht auf Stahllaufbuchsen
verzichten. Ansonsten auch hier die gewohnte TM-Qualität.
Wenn man die P90 regelmäßig pflegt und nicht blödsinnig daran herumschraubt, hat man sehr lange
Freude damit. Ich habe einen 8,4V 1100mAh Akku in Betrieb und hatte bis jetzt noch nie Probleme mit
der GB. Auch nach längeren Spieleinsatz und hohen Gebrauch des Akkus, will die P90 nicht jamen.
Auch wenn man extrem schnell und unachtsam triggert, schleicht sich kein Jam ein.
Abzugseinheit/Sicherung:
Der Abzug sitzt über der Sicherung und ist ähnlich dem der Steyr Aug. die Sicherung ist sozusagen
eine Drehsicherung. Zum einen hat diese ein „S“ für Save. Hier lässt sich der Abzug nicht betätigen.
Die nächste Ein Stellung ist die „1“ und steht für Semifeuer. Hierbei lässt sich der Abzug spielend
bis zur Hälfte einziehen um den Schuss zu lösen. Einstellung Nummer 3 ist „A“,was für Automatik
steht. Dies funktioniert aber nicht, sondern auch hier nur Semi. Der einzige Unterschied zur Einstellung
„1“ ist, das man nun den Abzug ganz einziehen muss um die BB auf die Reise zu schicken.
Dabei merkt man, wenn man den Abzug komplett durchzieht einen Widerstand.
Visierung:
Bei der TR kann man auch visieren, auch wenn man kein RD auf der Rail befestigt hat.
Dazu hat man eine Notvisierung an der obersten Rail angebracht. Bestehend aus einer kleinen Kimme
und einem kleinen Korn. Ich nutze diese nicht. Ich habe mich für ein Walther TopPoint II entschieden.
Leider hatte ich nicht die ganz flachen Mountringe nicht , damit das RD flach auf der Rail aufsitzt.
Meine sind deshalb etwas höher, was aber nicht im geringsten stört.
Handling:
Die P90 liegt sehr gut in der Hand, auch wenn sie von der Länge nur 504mm hat.
Die Sicherung lässt sich spielend mit Daumen und Zeigefinger bedienen. Durch ihre kleine kompakte
Erscheinung, eignet sich die P90 hervorragend im CQB. Auch im Woodlandeinsatz steht sie den
größeren ASG`s kaum etwas nach. Ich bin sogar noch mobiler und leichtfüßiger unterwegs als früher,
wo ich noch M4 oder M249 mit mir buckelte.
Schussverhalten:
Von der Power her, ist eine TM immer schwächer wie eine ICS MP5, M4 oder andere Hersteller.
Das macht aber das HopUp von TM wieder weg. Ich kenne aus Erfahrungen und der langen Zeit,
Die ich im Bereich Airsoft unterwegs bin einige verschieden HopUp. Ich schwöre da auf TM.
Einmal das HopUp an der P90 richtig eingestellt, schon hält man mit den anderen mit.
Es macht Spaß mit der TM P90 zu schießen. Man hat seine Wange direkt neben der GB liegen
und beim triggern spürt man wie die GB arbeitet.
Wenn alles ordentlich eingestellt ist (HopUp, Zieloptik) trifft man alles was man will auf 10 - 15m.
Auch bei weiteren Distanzen geht das noch ganz gut. Ab und an gibt es zwar einen Ausreißer,
was aber eher die Seltenheit ist. Das Triggerverhalten ist optimal, da wie schon erwähnt, man dies sehr
schnell tun kann. Einen Schusstest habe ich absichtlich nicht eingefügt und werde dies auch nicht tun.
Optische Möglichkeiten:
Wer also einen größeren Akku verbauen will kann auf die Battery Box zurück greifen (Stockverlängerung).
Auch sonst gibt es einige Möglichkeiten um die P90 zu verändern. Da wäre z.B. auch ein Handguard
mit diversen Rails, ein P90 Box Magazin wo man auch M16/4 Magazine aufnehmen kann und diverse
andere Teile. Meine P90 TR bleibt optisch so wie sie ist und wird nicht verändert.
Fazit und Schlusswort:
Pluspunkte
- geringes Gewicht
- kompakte und handliche Form
- Zuverlässigkeit
- kaum jambar (hatte jedenfalls noch keinen)
- Verarbeitung
- TM Qualität
Minuspunkte
- etwas mehr Metall wäre schön gewesen
- fällt mir nix weiter ein
Wer eine kompakte ASG haben will und einfach nicht auf MP5 Modelle/M4 CQB Varianten zu greifen
will, ist mit der TM P90 TR gut beraten. Sie ist zuverlässig und glänzt mit Qualität.
Ich werde bei der TR bleiben und will auch gar nichts anders an ASG`s mehr.
Ich bin also zufrieden und wunschlos glücklich mit der P90.
Wer Fehler in der Rechtschreibung findet, darf diese sich gern ausdrucken, einrahmen und täglich bestaunen.
Es grüßt J.O`Neill |
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