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Softair Review: [GBB] Maruzen P38 GBB


[GBB] Maruzen P38 GBBKommentare zu diesem Review im Forum
eingetragen am 09.06.2005 um 17:54 Uhr, erstellt von max0005

Hersteller: Maruzen
Modell: P38

Bewertung des Reviews durch andere User:   
Betrachtungen: 6397

Maruzen P38 GBB

Dieses Review wurde vom The Real Forces Team erstellt.



http://www.softairforum.de/images/reviews/p38.JPG




RS P38 Details:

Hersteller: Carl Walther GmbH, Ulm
Länge: 216 mm
Gewicht: 960 g
Kaliber: 9 mm Parabellum
Mündungsgeschwindigkeit: 356 m/s
Aufprallenergie: 508 Joule
Feuerrate: Einzelschuss
effektive Schussweite: 50 m
Magazingröße: 8 Schuss
Stückpreis: 859 €


Soft Air P38 Details:

Hersteller: Maruzen
Länge: 215 mm
Gewicht: 720 g
Kaliber: 6 mm
Mündungsgeschwindigkeit: bis ca. 90 m/s
Aufprallenergie: ca. 0,8Joule
Feuerrate: Einzelschuss
effektive Schussweite: 20 m
größte Schussweite: 30 m
Magazingröße: 12Schuss
Stückpreis: ab 185€ (Teutenberg 27.Dezember 2004)



http://www.softairforum.de/images/reviews/p38v.JPG


P 1 - die P 38 bei der Bundeswehr

Nachdem die Bundeswehr anfangs noch den Colt M1911A1 als Ordonnanzpistole nutze, suchte sie jedoch schon
bald eine Waffe, die im selben Kaliber wie ihre Maschinenpistolen (9 x 19 mm) gehalten war.
Und so wurde die Walther P 38 ab 1957 wieder von deutschen Einheiten eingesetzt, nun unter der neuen Bezeichnung P 1.
Der wichtigste Unterschied zur ursprünglichen P 38 ist das Griffstück, das nun nicht mehr aus
Stahl sondern aus Leichtmetall besteht, was der Waffe eine Gewichtseinsparung von
etwa 160 g einbrachte. Ansonsten erfolgten nur kleine Änderungen an Schlagbolzen und Sicherung.
Die Waffe ist heute bei mehreren Armeen im Einsatz, neben Deutschland, wo die P 1 seit Mitte der
1990er Jahre durch die P 8 von H&K ersetzt wird, nutzen sie unter anderem auch die
Streitkräfte von Portugal, Norwegen und Chile. Da die Pistole für eine Militärwaffe gute
Eigenschaften besitzt; sehr sicher, robust, gut ausbalanciert und präzise; kam man erst
Anfang der 90er bei der Bundeswehr zu dem Entschluss, sie abzulösen. Ihre einzigen Nachteile im
Wettkampf mit moderneren Faustfeuerwaffen sind eine zu geringe Magazinkapazität
(8 Schuss im Vergleich zu durchschnittlich 14 Schuss und mehr), außerdem werden bei der
Herstellung keine leichten und kostengünstigen Polymere verwendet. Trotzdem ist und bleibt
die P 38 auch weiterhin ein von vielen Sammlern und Sportschützen begehrtes Objekt.

Einleitung:

Ich wollte eine echt originalgetreue mit liebe zum Detail verarbeitete Waffe.
Da mir die Desert Eagle zu groß ist und HFC Modelle mir nicht so zu sagen habe ich mich in den Reihen WA und Maruzen umgeguckt.
Die Berettas von WA waren mir aber dann doch schlicht weg zu teuer, sodass mir nur noch die Wahl zwischen der P38 und P99 von Maruzen blieb.
Schließlich habe ich mich für die P38GBB entschieden, da sie nach meiner Meinung besser zu Ak47 passt als eine neumodische P99.
So viel vor weg, sie ist eine Top verarbeitete Waffe und funktioniert genau wie ihr originales Vorbild! Sie lässt sich zudem genau wie das
original zerlegen, was beeindruckend ist. Hier unten im Bild ist sie in ihren groben Einzelteilen zu sehen:


http://www.softairforum.de/images/reviews/p38a.JPG


Der Magazinauswurfknopf befindet sich nicht wie bei den meisten Modellen direkt neben dem Abzug, sondern
unten am Griffballen was ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, aber dem original nachempfunden. Man muss ihn
vom Magazinschacht weg ziehen um das Magazin frei zu geben.



http://www.softairforum.de/images/reviews/p38m.JPG


Gesichert wird sie durch einem Hebel am Verschluss
unter der Kimme links.In der gesicherten Position wird der Hammer wenn er gespannt ist wieder entspannt und der
Abzug lässt sich nun nicht ganz durch drücken.


http://www.softairforum.de/images/reviews/p38s.JPG


Entsichert man sie wieder, ist der Abzug wieder frei und man kann die Pistole wieder abfeuern, aber um den Abzugsweg
zu verkürzen muss man vorher den Hammer wieder per Hand spannen.


http://www.softairforum.de/images/reviews/p38f.JPG


Man hat 12 Schuss zu Verfügung, mehr gibt das Magazin leider nicht her. Dieses Manko würde ich auch nur Subjektiv ankreiden.
Gezielt wird wie üblich per Kimme und Korn wie unten im Bild gezeigt wird. In diesem Fall würde man die 8 treffen auf der Scheibe.


http://www.softairforum.de/images/reviews/p38z.JPG



Das Hop Up wird mit Hilfe eines kleinem mitgelieferten Imbussschlüssel eingestellt. Wo man es einstellen kann wird untem im Bild gezeigt.
Dreht man den Imbussschlüssel nach links, wird der Drall erhöht.Dreht man nach rechts (im Uhrzeigersinn), verringert sich der Drall.


http://www.softairforum.de/images/reviews/p38h.JPG


Welches Gas?:

Nun, die meisten empfehlen für eine Maruzen generell Abby 134a Gas. Die Flasche fasst nur 375ml Treibgas und kostet
zudem noch ca.11€ was sehr sehr teuer ist. Im vergleich bekommt man eine Flaschen Greengas zum gleichen Preis, diese fasst aber 1000ml.
Die andere Sache ist, dass die P38GBB von Maruzen überhaupt
nicht mit dem Gas funktioniert! Das Gas ist so schwach, das der Schlitten nach 5-10 Schuss nicht mehr vollkommen
nach hinten Repetiert, sodass der Schlittenfanghebel nicht mehr greift um den Schlitten fest zu halten.
So ist ein Schnelles Nachladen und eine korrekte Funktion nicht mehr gewährleistet.
Dennoch sollte man nicht GreenGas verwenden, da es ein zu starkes Gas ist.


Abby 134a Gas:

- zu schwach
- ca. 5 - 10 voll Funktionierende Schuss (Schlitten rastet hinten beim leeren Magazin ein)

Abby Ultra Gas:

- Kompromiss aus Leistung und haltbarkeit
- durchschnittlicher bis guter Rückstoss
- ca. 17-20 Schuss

Green Gas:

- sehr starkes Gas
- stärkster Rückstoss
- höchster Verschleiß
- ca. 24 - 28 Schuss



Mein Tipp:

Abby Ultra Gas von www.begadi.com verwenden. Es fasst 600ml für ca. 11€.





Schussleistung (0,2g BBs):

Also Magazin mit Gas gefüllt, BBs rein und durchgeladen.
Als ich den Abzug betätigt hatte, bemerkte ich einen harten Rückstoss. Er ist zu vergleichen mit der Glock26 von HFC.
In Sachen Präzision bin ich zu Frieden.
Unten im Bild zu sehen ist ein Schusstest den ich durchgeführt hatte in meinem Zimmer.
Die Entfernung betrug 5m, wobei ich frei geschossen habe (ohne aufzulegen).
Der Streukreis lag bei ca. 5cm (Ausreiser nicht mitgezählt), welches ein gutes Ergebnis ist.
Aber fast alle guten GBBs haben ein solches Trefferbild.




http://www.softairforum.de/images/reviews/p38z2.JPG


Gasverbrauch:

Mit einer Gasfüllung im Magazin ist es möglich 2 Magazine abzufeuern.
Leider geht ein wenig Gas beim befüllen des Magazins daneben. Ist aber noch im
rahmen des erträglichen.
Es dauert ca. 3 Sekunden bis das Magazin voll Gas ist.


Fazit:

Sehr detailgetreue Rückstoss Pistole mit guter Präzision für den gehobenen Geldbeutel (ca.200€).
Sie ist aber ihr Geld auf alle fälle wert!


http://www.softairforum.de/images/reviews/p382.JPG


PRO:
+ Zuverlässigkeit
+ gute Präzision


KONTRA:

- niedrige Magazin Kapazität (Subjektiv negativ)

Schusstestvideo auf der Hompage der The Real Forces Community .
 

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