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Softair Review: [Spring] Tanaka 98k |
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| [Spring] Tanaka 98k | Kommentare zu diesem Review im Forum |
eingetragen am 09.06.2005 um 18:29 Uhr, erstellt von biermann
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Hersteller: Tanaka
Modell: 98
Bewertung des Reviews durch andere User: 3.1 
Betrachtungen: 6494
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Durch einen glücklichen Zufall kam ich zu einem unschlagbarem Preis an dieses Prachtstück.
Es handelt sich hierbei um einen Karabiner Mod.98 von Tanaka. Er wurde 1987 produziert und ist somit ein echter Oldtimer. Im folgenden Review versuche ich so gut wie möglich euch diese ASG vorzustellen.
Das Review ist von mir in verschieden Unterbereiche aufgeteilt die jeweils optisch hervorgehoben sind, es sollte also kein Problem sein sich zu orientieren.
Einzelheiten
Da ich keine Herstellerangaben zu diesem Gewehr finden konnte, sind die unten gemachten Angaben teilweise geschätzt.
Hersteller: Tanaka
Typ: Mod. 98 (98k)
Baujahr: 1987
Länge: 950mm
Gewicht: ca. 2kg
System: Federdruck - Bolt Action
Magazinkapazität: ca. 10
Materialien: Holz, Metall, Plastik
Mündungsenergie: ca. 0,7 Joule
Erster Eindruck
Als ich das Paket aufmachte lachte mich erstmal ein Chaos von Einzelteilen an, der Karabiner musste also erst zusammengebastelt werden. Dies ging schnell von der Hand, und erweist sich auch als großer Pluspunkt für den 98k. Selbst für ungeübte ist es ein Leichtes das Gewehr zu de- und montieren, was natürlich auch Pflege und Reinigung ungemein erleichtert.
Ersteinmal zusammengebaut war ich positiv überrascht. Das Holz ist zwar leicht, jedoch sehr robust und weist keinerlei Macken auf.
Selbstverständlich waren dem Alter entsprechend kleinere optische Mängel am Gewehr zu finden, das tut jedoch nichts zur Sache da es hier um dieses Gewehr im allgemeinen geht und nicht um das was ich besitze.
Der optische Ersteindruck war also zurfriedenstellend. Ein Manko ist jedoch, das die Ähnlichkeit zum RS 98k nur angedeutet ist. Das Gewehr ist leider ca. 20cm zu kurz, ferner fehlen Unter- und Oberringe, eine Aussparung am Schaft für den Repetierhebel sowie ein Korntunnel.
Verarbeitung:
Der Schaft besteht komplett aus Holz, was meiner Meinung nach Buchenholz ist. Das Holz ist gut verarbeitet, sehr stabil, jedoch leider auch sehr leicht.
Der Kolben, Inner- und Outerbarrel, Abzug, die Sicherung, ein Ring der Ober- und Unterholz zusammenhält. sowie der Repetierhebel bestehen aus Metall. All diese Teile sind extrem massiv und scheinen unkaputtbar.
Ganz im Gegensatz zu den Plastikteilen. Es handelt sich hierbei nicht um schickes und robustes ABS sondern um vergleichsweise billiges Material.
Kimme und System(?) bestehen aus diesem Material.
Die Gesamtverarbeitung des Gewehres ist trotz des seltsamen Materialcocktails zufriedenstellend. Nichts wackelt, nichts knarzt und nichts läuft Gefahr auseinanderzubrechen.
Ein klarer Minuspunkt ist jedoch die Laufmündung mit Korn, welche aus Plastik besteht und einfach auf den Lauf aufgesteckt wird. Die fehlende Fixierung dieses Stückes bewirkt das man des öfteren dazu gezwungen ist das Stück nachzujustieren, um vernünftig zielen zu können.
Desweiteren hat die Sicherung eine Art Eigenleben entwickelt, ob dies an Materialermüdung liegt, oder ein prinzipieller Verarbeitungsfehler ist, mag ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist es sinnvoll die Sicherungsschraube, die im gesicherten Zustand in den Kolben greift, des öfteren nachzuziehen, da diese dazu neigt sich zu lösen.
Markings:
Das 98k ist mit 3 Markings gesegnet:
Das erste befindet sich auf der Gummi-Schaftkappe:
Desweiteren markings auf dem System. Hier wurde das Hakenkreuz für den Import nach Deutschland ausgefeilt.
Auf der linken Seite des Systems ist der Herstellerschriftzug sowie die Typbezeichnung zu erkennen.
Technisches:
Magazin:
Eine Besonderheit dieses Gewehres ist das "Magazin". Unter dem Lauf, wo sich normalerweise das Putzzeug befindet, befindet sich ein ca. 30cm langes Messingröhrchen, mit einem kleineren Röhrchen darin, das mit Federdruck die BB\'s in das System schiebt.
Also Röhrchen raus. BB\'s nun in die freie Röhre unter dem Lauf füllen und Messingröhrchen wieder draufschrauben. Die BB\'s werden dann in das System befördert.
Klarer Nachteil ist das geringe Fassungsvermögen sowie der fehlende Überblick über die momentan verfügbaren BB\'s im "Magazin". Außerdem ist diese Art das Gewehr zu befüllen recht aufwendig und langwierig, obwohl es mit einem Loadingtool oder einem Schnelllader eigentlich ganz fix von der Hand geht.
Sicherung:
Bei der Sicherung handelt es sich um eine sogenannte Flügelsicherung. Sicherung nach links bedeutet ungesichert, und Sicherung nach rechts bedeutet gesichert.
Funktionsweise:
Diese ist recht simpel. Sicherung nach links drücken, Repetierhebel nach oben drücken, und nach hinten ziehen bis der Kolben eingerastet ist. Dies geht recht einfach, nun muss jedoch der Kolben wieder nach vorne gedrückt werden, was schon ein wenig mehr Kraftaufwand erfordert.Dann einfach abdrücken und fertig.
Schusstest
Der Schusstest ist bei mir etwas mager ausgefallen, da ich weder das passende Wetter, noch die Zeit hatte, das Gewehr auf größere Entfernung zu testen.
Die ersten Resultate Indoor waren aber überraschend gut. Die Mündungsenergie dürfte mit der eine Stock ICS MP5 vergleichbar sein.
Sofern man das Mündungsstück mit Korn richtig ausgerichtet hat, bekommt man auch in puncto Präzision nur gute Resultate geliefert.
Ein ausgiebigerer Schusstest wird aber nachgereicht.
Upgrade-/ Tuningmöglichkeiten
Die Frage beantwortet sich eigentlich schon mit dem Baujahr des Karabiners. Man wird keine speziellen Upgrades finden die auf dieses Gewehr zugeschnitten sind.
Skrimtauglichkeit
Ein ganz klares Minus. Allein wegen des Holzschaftes ist dieses Gewehr nicht für einen Skirm zu gebrauchen. Ich habe da ähnliche Erfahrungen mit einem M1 gemacht, das nach einem ordentlichen Guss ein wenig aufgeschwemmt aussah.
Desweiteren ist Magazinkapazität zu gering und der Aufwand zu groß um es zu beladen.
Außerdem verfügt dieses Gewehr über kein HopUp, was sich empfindlich auf die Reichweite nierderschlagen dürfte.
Fazit
Ein wunderschöner Oldtimer den es einfach nur Freude macht anzusehen und ein wenig Indoor zu schießen. Zum wirklichen spielen leider total untauglich.
Fragen und konstruktive Kritik werden gerne entgegengenommen. |
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