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Review A&K Mk43 Mod0/Vergleich Support AEG's |
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Peettriple
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Anmeldedatum: 16.12.2007 |
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Wohnort: Österreich
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Allgemeines
A&K hat wieder einmal zugeschlagen und eine Chinakopie von einem wasweißich Japaner hergestellt. Diese Kopie kann sich allerdings sehen lassen. Die Dinge, die schon in den M249-Modellen gut waren wurden hier übernommen und noch ein paar zusätzliche Gimmicks verbaut. So findet man ein der M249 ähnliches Hop Up, das Feder-Schnellwechselsystem sowie ein automatisches High Cap Magazin, welches aber keine separate Energiequelle wie beim Boxmag der M249 benötigt. Hier wird es vom Akku gespeist, der auch den Motor der Gearbox antreibt. Ein weiteres Feature, auf das später noch näher eingegangen wird, ist die verstellbare R.o.F., wo man quasi stufenlos von ca. 600 S/min bis etwa 900 S/min umstellen kann. In einem Youtube-Video wurden sogar 20 Schuss/Sekunde gemessen, was demzufolge 1200 S/min wären.
Hop Up (links Mk43, rechts Mk2)
Einstellknopf für die verstellbare R.o.F
Geliefert wird die Mk43 in einem unbebilderten Karton, eingebettet in Styropor. Zum Lieferumfang gehört eines jener unnötigen Ladegeräte, ein 9,6 Volt Minitype-Akku mit 1200 mAh (die seltsamerweise von sehr guter Qualität sind, es ist mittlerweile mein dritter Akku aus einem China-Modell) und das riesige Boxmagazin mit einer angegebenen Kapazität von 3000 BB’s; andere Quellen sprechen von einem Fassungsvermögen von bis zu 4000 BB’s. Die 6000, die HQ angibt, dürften wohl Utopie sein. Das Boxmag sitzt in einer Tasche aus Goretexmaterial und wird mit etlichen Klettverschlüssen befestigt bzw. verschlossen. Im Boxmag selber findet auch der Akku seinen Platz.
Als zusätzliche Ausstattung seien hier noch das einklappbare Zweibein, der um 180° schwenkbare Tragegriff, die einstell- und einklappbaren Rear Sights und der Laufgriff erwähnt.
Rear Sight
Nahe des Abzuges befindet sich der Save/Auto Trigger. Er kann von beiden Seiten bedient werden, was dieses AEG auch für Linkshänder interessant macht. Semi-Auto kann man mit diesem Ding nur bedingt schießen, es ist allerdings auch nicht dafür ausgelegt.
Save/Auto rechts
Links
Von jeglichen Abmessungen her dürfte die Mk43 nahe an seinem Original sein, was vor allem eines heißt: sehr schwer. Ich habe sie noch nicht abgewogen, das Gewicht dürfte aber irgendwo zwischen 6 und 7 Kilo liegen; bei einem realen Fassungsvermögen von 4000 (0,25er) BB’s kommt hier noch ein ganzes Kilogramm dazu.
Leistungen
Ich habe die Mk43 bislang nur zuhause ausprobiert, aber eines kann man jetzt schon sagen: die geht. FPS gehören erst gemessen, aber mit meiner Messmethode bin ich schon mal zufrieden, und die angegebenen 380 FPS dürften stimmen. Ich habe natürlich sofort einen Mad Bull Black Phyton Präzisionslauf eingebaut, wobei man hier aber auch etwas zum Originallauf sagen muss. Es gibt eine einfache Methode, um zumindest in etwa zwei verschiedene Läufe gleicher Länge vergleichen zu können: man nimmt den Lauf, hält ihn an der Mündungsseite mit dem Finger zu und lässt ein BB hineinfallen. Dann zählt man die Sekunden, wie lange das BB braucht, um unten angekommen zu sein. Im Falle der Mk43 dauert es beim Präzilauf nur marginal länger, nämlich einmal knapp über 6 Sekunden, beim Originallauf knapp unter 6 Sekunden (kleine Anmerkung: beim Präzilauf der SR-25 kommt das BB gar nicht unten an, sondert bleibt am Luftpolster stehen, bis man den Finger unten wieder wegnimmt). Das heißt, dass A&K mittlerweile auch schon Läufe einbaut, deren Fertigungstoleranzen niedriger liegen als früher.
Aufgrund der verstellbaren R.o.F. kann man in der schnellsten Stufe schon ganz schön BB’s raus ballern; in der Praxis kann man dieses Feature ganz gut taktisch anwenden. Um einen Gegner irgendwo festzubinden, also Gefechtsfeldunterstützung zu geben, wählt man die langsame Stufe, offensiv die schnelle. Ich habe hier ein kurzes Anschauungsvideo dazu gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=p2bZtB33r3I
Was auch auffällt: das automatische Magazin funktioniert einwandfrei. Ich hatte bis jetzt noch keine wie auch immer gearteten Feedingprobleme. Strom bezieht das System aus dem Akku, der auch den Motor für die Gearbox antreibt, was natürlich in einem höheren Stromverbrauch resultiert. Allerdings hat man im Boxmag genügend Platz, um sich entweder einen größeren Akku oder aber einen Ersatzakku hinein zu geben. Sollte man dennoch Feedingprobleme haben, offenbart sich hier einer der wenigen Nachteile des Boxmagazins; herunten hat man es schnell, aber das Ding wieder rauf zu geben ist eine ziemliche Fudlerei- siehe Vergleich zur Mk2.
Sonstiges
An der Unterseite der Laufverkleidung, die auch den Griff beherbergt, finden sich einige Löcher, des Weiteren ein an und für sich sinnfreier Bolzen zwischen Body- und Laufteil. Ich denke, dass diese Features dafür vorgesehen sind, um die Mk43 irgendwo fest zu montieren, sei es jetzt auf einem Fahrzeug, in einer Stellung, an einem Hubschrauber…
Unterseite mit Löchern und Bolzen
Dies würde auch Sinn machen, da dieses Ding aufgrund seines Gewichtes einerseits und seiner Leistungen andererseits für z. B. eine feste Stellung sehr gut geeignet ist.
Fazit
A&K hat hier ein Modell geschaffen, das seinesgleichen sucht. Verarbeitung nicht nur für ein Chinamodell Top, können sich auch die Leistungen out of Box sehen lassen; ohne jeglichen Umbau hat man hier ein gutes, solides Support-AEG, das mit brauchbaren FPS, Rate of Fire und nützlichen Utensilien aufwartet. Man darf gespannt sein, was A&K noch so auf den Markt bringt. Der Weg ist jedenfalls der Richtige.
Direkte Vergleiche zur Mk2
Nachdem ich ja schon sehr viele Erfahrungen mit einem Support AEG gesammelt habe und beide Modelle ja sogar vom gleichen Hersteller sind, liegt ein Vergleich schon fast auf der Hand. Ich zähle einige Punkte auf und was mir dazu einfällt:
Magazinkapazität: bei beiden mehr als ausreichend, in Verbindung mit der jeweiligen R.o.F. könnte man hier aber der Mk43 einen kleinen Vorteil zuschanzen, und zwar aus 2 Gründen: die marginal höhere Kapazität und die Möglichkeit, die Schussfolge herunter zu drehen, die bei der Mk2 doch auch sehr hoch liegt.
Gewicht und Handhabung: bei beiden in etwa gleich, durch das hohe Gewicht ist es am Besten, das jeweilige AEG im Liegen zu bedienen. Stehend zielen resultiert bei beiden in einer Muskelverspannung oder –kater; durch den Laufgriff hält man die Mk43 aber etwas anders als die Mk2. Das Boxmag ist bei beiden im Weg; die Mk43 wäre diesbezüglich perfekt, wenn es rechts anstatt links wäre. Linkshänder werden das Ding lieben.
Bezüglich Boxmag: bei der Mk2 ist es mit 2 leichten Drückern an der richtigen Stelle entfernt; das der Mk43 im Prinzip auch, nur ist es mit der Wiedermontage etwas fummeliger. Hier muss man zuerst den BB-Förderschlauch durch ein Loch durchfädeln, danach mit einer Überwurfmutter anschrauben, erst dann kann man das Mag mittels Lasche einhängen und mit einer zweiten Lasche via Klettverschluss befestigen. Dann muss man noch die Kabeln für den Motor bzw. das Steuerkabel für den BB-Fördermotor durchfädeln und anschließen. Auch das Mk43 Boxmag hat einen On-Off-Automatic Schalter, der aber innerhalb der Goretextasche sitzt. Andererseits kann man es normalerweise immer auf on lassen. Im Gegensatz zur Mk2 arbeitet diese Automatik nicht Sound-activated, sondert fördert, sobald man den Trigger drückt.
Förderschlauch/Anschluss
Umbaumöglichkeiten: hier geht der Punkt eindeutig an die Mk2, weil es alleine schon viel mehr Accessoires gibt, die man wechseln könnte (Feed Tray Cover, Anbauteile mit RIS, Stock etc.). Auch bezüglich eines Innereienwechsels hat hier die Mk2 die Nase vorn, weil z. B. der Federwechsel aufgrund des Schnellwechselsystems praktisch ohne Werkzeug vonstatten geht. Zwar hat auch die Mk43 dieses Feature, allerdings muss hier die Gearbox trotzdem ausgebaut werden. Der Lauf/Hop Up Wechsel geht bei beiden problemlos, also quasi auf Knopfdruck. Einziger Unterschied: bei der Mk43 muss man das Kabel für die R.o.F. Verstellung auseinandernehmen, welches im Inneren der Fake-Gasdruckeinrichtung liegt.
Blick von oben: hier erkennt man die beiden Trigger, die für den Laufwechsel zuständig sind, bei der Mk43 liegt er rechts, bei der Mk2 links. Drückt man ihn, hüpfen bei beiden Modellen die Läufe aus einer Arretierung und können herausgezogen werden.
Zweibein: Auch wenn es schon viele Kritiken wegstecken musste, hat mich das Zweibein der Mk2 noch nie im Stich gelassen. Tatsache ist aber auch, dass es eine filigrane Konstruktion ist und nur deshalb noch funktioniert, weil ich schlichtweg aufgepasst habe. Es ist in insgesamt 3 Stufen verstellbar. Was mir an der Mk2 am Besten gefällt: eingeklappt sieht man das Zweibein nicht.
Bei der Mk43 hat man nun ein richtig stabiles Zweibein. Jedes Bein ist separat in einem flachen Winkel an der Fake-Gasrückführung (oder was auch immer das darstellen soll) befestigt. Mit einem leichten Zug nach Fußende hin löst man die gefederte Arretierung, und man kann es ausklappen, auch hier in 3 Positionen verstellbar. Das Zweibein besteht im Gegensatz zu der Blechprofilkonstruktion der Mk2 aus Rohren.
Zweibein komplett eingefahren
Zweibein komplett ausgefahren
Tragegriff: bei beiden ein nützliches Feature; bei der Mk2 kann man ihn fix in drei verschiedenen Positionen arretieren, bei der Mk43 rastet er in denselben Positionen nur leicht ein; trägt man das AEG mit dem Griff, sind aufgrund des weiter hinten liegenden Schwerpunktes beide etwas hecklastig.
Preis/Leistung: quasi ein Kopf-an-Kopf Rennen; die Mk2 kostet in etwa 230 Euro, die Mk43 ca. 300 Euro, bei gleicher Lieferausstattung. Allerdings ist die Verarbeitung der Mk43 um eine Nuance besser, hier findet man teilweise sogar Markings, wenn auch nicht graviert. Während die Mk2 in komplett schwarzen Finish (bis auf die Fake-Gasdruckeinrichtung) gehalten ist, kommt die Mk43 in einem etwas helleren graphitgrau; allerdings ist die Oberfläche, die aussieht, als wäre sie sandgestrahlt, extrem kratzeranfällig.
Der Metallanteil ist bei beiden sehr hoch, Laufverkleidung, Stock und Griff(e) sind die einzigen Nichtmetallteile.
Fazit des Vergleichs
Die Mk2 ist immer noch ein Top AEG; einen wirklichen Sieger gibt es zwischen den beiden nicht. Wo die Mk2 mit Preis, Umbaumöglichkeiten und diversen Handhabungen punktet, holt die Mk43 mit Verarbeitung, marginal höherer Magazinkapazität und gewissen Gimmicks ebenfalls ihre Punkte. Letztendlich entscheidet der Geschmack darüber. Ihr Geld sind beide mehr als wert. |
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Zuletzt bearbeitet von Peettriple am 19.06.2010 13:16:46, insgesamt einmal bearbeitet |
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PHOENIX_SQUAD
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Sehr gute Reviews! Sehr angenehm zu lesen, nicht zu Info überladen, Texte sind kurz und knackig geschrieben ohne zu überfordern.
Eine Frage hätt ich: Mit wie viel Power werden sie bei euch ausgeliefert? Auch 0,5 Joule? |
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_________________ Suche jemanden der mir eine KJW P226 und eine Tanaka M24 reparieren kann! Beide hauen zuviel Gas raus, bringen aber kaum Leistung. Ursache unbekannt. Meldet euch per PM. Natürlich gegen Bezahlung. |
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Peettriple
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Danke erstmals für die Blumen. Bei uns werden diese Geräte mit zwischen 1 und 1,15 Joule ausgeliefert, entspricht also ca. 330-350 FPS mit 0,20gr BB's. Die A&K M249 ist sogar noch etwas stärker. Aus der Kiste heraus hatte sie ca. 420 FPS (also etwa 1,65 Joule), weshalb ich eine etwas schwächere Feder eingebaut habe. Generell kann man sagen, dass die China Klone aus der Kiste heraus viel stärker sind als die Originale. Die FPS-Angaben der bei uns ausgelieferten AEG's entsprechen ziemlich genau denen, die auch im WGC-Shop angegeben sind.
lg PT |
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